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Kultur Anna Depenbusch bezauberte das Metro
Nachrichten Kultur Anna Depenbusch bezauberte das Metro
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06:44 04.12.2018
Von Thomas Bunjes
Bester Laune mit Barett: Anna Depenbusch am Piano im Kieler Metro-Kino. Quelle: Björn Schaller
Kiel

Das Programm heißt „Das Alphabet der Anna Depenbusch in schwarz-weiß“. Und schwarz-weiß meint hier die konzertante Solo-Akustik-Variante. Dabei schillern die Lieder nicht minder farbig als mit Band, der Gesang sowieso nicht. Ein Schwerpunkt liegt auf aktuellen Stücken wie „Stadt Land Fluss“, „Engel“ oder „Alles über Bord“, aber auch ältere Publikumsfavoriten wie „Kommando Untergang“, „Tim liebt Tina“ singt sie und auch den ersten Song der Sängerin, den sie einst in einem Winter auf Island schrieb: „Heimat“.

Das Publikum

Im Alter bunt gemischt, lauscht überwiegend andächtig und folgt dankenswerterweise dem eingangs geäußerten Wunsch des künstlerischen Leiters des Metro-Kinos Andre Liebmann, die Smartphones nicht für störende Foto- und Filmaufnahmen zu nutzen. Wenn sie mal mitsingen oder -schnippen soll, lässt sich die Menge nicht lange bitten.

Was in Erinnerung bleibt

Ein für allemal diese markante Stimme, die in deutscher Zunge ihrergleichen sucht. Mühelos changierend zwischen rau und glatt, guttural und zart, immer klar, kräftig und ausdrucksstark. Das unaufdringliche Charisma. Der fein dosierte Humor. Und wie sie auch in Kiel mal dankbar das Klavier streichelte.

Fazit

Anna Depenbusch ist zu einer grandiosen Chanteuse gereift.

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