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Kultur Fünf Jahre auf der Hallig Gröde
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07:02 05.04.2018
Von Sabine Tholund
Annabelle Fürstenau bei Fotoaufnahmen auf Gröde.
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Schleswig

Die Arbeiten sind auf Hallig Gröde entstanden, wo die Muthesius-Absolventin in den letzten fünf Jahre gelebt hat. Museumsleiterin Dörte Beier hatte die Fotografin  2013 bei der Ausstellung zum Gottfried-Brockmann-Preis in der Kieler Stadtgalerie kennengelernt.  Damals stand der Umzug nach Gröde unmittelbar bevor - geplant als einjähriger Aufenthalt im Rahmen einer Projektförderung des Landes Schleswig-Holstein.

Liebe auf den ersten Blick

„Ich habe mich dann so zuhause  gefühlt, dass ich nicht mehr weg wollte“, sagt die 36-Jährige, „das war Liebe auf den ersten Blick.“ Dramatische Momentaufnahmen  findet man in der Schleswiger Schau nicht.  Bilder mit reduzierten Motiven sind ihr die liebsten.  „Das Thema ist tatsächlich die unglaubliche Weite und Stille, die ich empfunden habe, gerade im Winter“, erzählt die Künstlerin. Der „trubelige Sommer“, der die Tagestouristen auf die Hallig spült,  ist weniger nach ihrem Geschmack. 

Historische Chronik als Ergänzung

Ergänzt werden die analogen  Farbfotografien von historischen Aufnahmen und Texten einer Chronik. Geführt zwischen 1920 bis bis 1969, schildern wechselnde Autoren, meist Lehrer auf Gröde, aufziehende Stürme und das oftmals harte, entbehrungsreiche Leben auf der Hallig.   „Die Texte sind für das Spektakuläre zuständig“, sagt Annabelle Fürstenau. Vor zwei Wochen ist sie nach Niebüll gezogen. „Die Ferienwohnung für den Winter auf Gröde ist bereits gebucht.“                             

Schleswig. Friedrichstraße 9-11. Bis 3. Juni. Di-So 10-17 Uhr.

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