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Kultur Der steinige Weg der Emanzipation
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12:04 14.03.2019
Von Sabine Tholund
Zu Gast im Kulturforum Kiel: Anne Gesthuysen. Quelle: Marco Ehrhardt
Kiel

"Hallo Frank!“ klang es auf Kommando unisono aus dem Publikum –  Gesthuysen filmte und freute sich wie eine Schneekönigin. „Mädelsabend“ heißt ihr drittes Buch, in dem sie sich auf Zeitreise von den 1940er Jahren bis in die Gegenwart begibt.

Anhand der Lebenswege ihrer Protagonistinnen schildert die langjährige Moderatorin des ARD Morgen-Magazins, die für die Familie ihre journalistische Karriere auf Eis legte und seit 2012 als Autorin erfolgreich ist, den steinigen Weg der Emanzipation und fragt süffisant-provokativ: „Wie viel Ehe verträgt ein erfülltes Leben?“

Anekdoten von der Schwiegermutter

In bester Plauderstimmung präsentierte sie in Kiel den Roman, der eine Zeitreise von den 1940er Jahren bis in die Gegenwart unternimmt. Viel hat sie dafür zur Situation der Frauen recherchiert, die in den 50er Jahren heirateten – in ihrer katholisch geprägten Heimat oft weniger aus Liebe als aus der Not, nicht als „alte Jungfer“ zu enden. Mit einem Brand im Seniorenheim beginnt die Geschichte, die wie all ihre Romane auf Erzählungen aus ihrem familiären Umfeld basieren. „Diese Buch ist eine Hommage an meine verstorbene Schwiegermutter“, so Gesthuysen, „Sie hat mit tolle Anekdoten geliefert.“

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