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Kultur Aus für Deep Purple? Die Hard-Rock-Band will aufhören
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11:16 24.10.2018
Sie wollen als alternde Rockstars nicht zur Peinlichkeit werden: Deep Purple. Quelle: epa / Francisco Guasco
Berlin

Die legendäre englische Hardrock-Band Deep Purple denkt ans Aufhören. „Uns ist bewusst, dass es nichts Peinlicheres gibt, als alternde Rockstars, die auf der Bühne nur noch Kabarett veranstalten“, sagte Sänger Ian Gillan (73) der Schweizer Zeitung „Blick“. „Zwei, drei Jahre werden wir als Deep Purple wohl noch anhängen. Vielleicht gibt es sogar noch eine letzte Platte. Aber wir wissen genau: irgendwann geht alles zu Ende.“

Rock in den frühen Jahren: Mit einem Hemd und einer Hose

Gillan blickt auf fast 50 Jahre mit Deep Purple zurück, mit Unterbrechungen für eine Solo-Karriere und als Sänger der Gruppe Black Sabbath. Der Anfang seiner Musikerkarriere sei schwierig gewesen. „Ich war so abgebrannt, dass ich bisweilen in Tierhandlungen Hundekekse klaute, weil ich so Hunger hatte“, sagt er. Bei seinem Einstieg bei Deep Purple („Smoke on the Water“) 1969 habe er nur ein einziges Hemd und eine Hose besessen.

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Die Band soll über 130 Millionen Alben verkauft haben. Schon einmal wollte Deep Purple aufhören: 1976 löste sich die Band auf und fand erst 1984 wieder zusammen. Drei Besetzungen fand die Band während ihrer 50-jährigen Geschichte: Jon Lord, Ritchie Blackmore, Nick Simper und Ian Paice die Band gegründet. Letzterer ist der einzige, der heute noch Teil er Band ist. Aktuell stehen er, Ian Gillan, Steve Morse, Roger Glover und Don Airey als Deep Purple auf der Bühne.

Von RND / goe / dpa

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