Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Kultur Patrick Mahr, "Miles Away"
Nachrichten Kultur Patrick Mahr, "Miles Away"
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:01 28.03.2018
Von Maren Kruse
Patrick Mahr in seiner Lichtinstallation in der Flämischen Straße. Quelle: Björn Schaller
Kiel

Ausgangspunkt für Patrick Mahrs Arbeit ist die gleichnamige sphärisch-ruhige Nummer des Radiohead-Drummers Philip Selway. Mahr hat für das Stück am PC ein Musikprogramm, eine Art Partitur geschrieben, die Singstimme und einzelne Instrumente in Lichtimpulse übersetzt. Signale, die in unterschiedlichen Intervallen im Raum pulsieren und kreiseln. Das Video einer Tänzerin, die Mahrs Lichtkomposition choreografisch umsetzt, ist als Schattenspiel vom Beamer präsent.

Abschlussarbeit als experimenteller Schritt

Formal eher spärlich und zugegeben auch etwas bastelig wirkt Mahrs Installation. Für ihn soll die Beschäftigung mit Lichtkompositionen weitergehen. Die Abschlussarbeit sei ein erster, noch experimenteller Schritt, sagt er. Deshalb will er gern weiterstudieren – vielleicht Bühnenbild, denn das Licht, das sei während des Kunststudiums bei Prof. Arnold Dreyblatt für ihn immer Thema gewesen.

Finissage Mittwoch, 28. März, 17.30 Uhr, Flämische Straße 6-10, Kiel, mit Live-Tanzperformance von Alena Wroblewski.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Pferd Ed hat im Kosmos von Gregor Hinz schon eine längere Geschichte. „Irgendwann ist es aufgetaucht, so vor acht Jahren“, sagt der Kieler Zeichner. Jetzt ist das Pferdchen mit der kecken Kappe Teil eines illustren Trios, das im Bilderbuch "Puff! Platsch! Peng!" seine Experimentierküche öffnet.

Ruth Bender 28.03.2018

Ein Mann sucht das Abenteuer. In „Vor uns das Meer“ (Kinostart am 29. März) spielt Colin Firth einen Weltumsegler, der einen ausgelobten Preis braucht, um seine Firma sanieren zu können. Und der die Kräfte der Ozeane unterschätzt.

28.03.2018

Gerade hatte er noch einen Western angeschaut, schon liegt der sowjetische Diktator Josef Stalin von einem Schlaganfall niedergestreckt am Boden. Der schottische Regisseur Armando Iannucci hat mit „The Death of Stalin“ (Kinostart am 29. März) eine schwarze Komödie um die angstvollen Mächtigen im Kreml inszeniert. In Russland steht der Film auf dem Index.

27.03.2018