Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Kultur Bei „Die Höhle der Löwen“ wackeln die Popos
Nachrichten Kultur Bei „Die Höhle der Löwen“ wackeln die Popos
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:00 26.09.2018
Das etwas andere Workout: Kristina Marktstetter (l.) und Rimma Banina aus Hannover präsentieren ihr Programm „TwerXout“. Quelle: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer
Köln

Da kommen die Löwen ins Schwitzen: Zuerst das Fitnessprogramm „TwerXout“, dann auch noch die Rumbieterei bei dem E-Rollator „Ello“. Auch das Internet wischt sich bei der vierten Folge der Vox-Show „Höhle der Löwen“ den Kommentator-Schweiß von der Stirn.

Lesen Sie auch:
Rekord bei „Höhle der Löwen“: 1,5 Millionen Euro für Schlaf-Wundermittel

„TwerXout“ aus Hannover

„Das war das mit dem Po wackeln?“, Frank Thelen zeigt sich zu Beginn der vierten Folge der „Höhle der Löwen“ etwas verwirrt ob der Fachtermini. Gerade haben Kristina Markstetter (27) und Rimma Banina (33) ihr neues Fitnessprogramm „TwerXout“ präsentiert – eine Kombination aus eben jenem „Po wackeln“, sprich Twerking, Fitness und verschiedenen Tanzstilen. Der Körpereinsatz zeigt Wirkung. Ralf Dümmel klatscht etwas zu lange, Georg Kofler lacht verschmitzt und Carsten Maschmeyer sagt erstmal nichts mehr. Ihre „TwerXout“-Kurse und Trainer-Workshops gibt es schon. Jetzt wollen die Hannoveranerinnen ihr Unternehmen ausbauen. Dagmar Wöhrl will sich erstmal selbst vom Konzept überzeugen – „Wie geht denn der Po nach oben?“. Sehr unterhaltend. Doch schlussendlich beißen die Löwen nicht an.

Lesen Sie auch:
„Die Höhle der Löwen“: Das sind die spannendsten Gründer der letzten Staffeln

„Sleeperoo“ aus Hamburg

Bei diesen Gründern legen sich Dümmel und Judith Williams erstmal flach. Karen Löhnert (55) und Dennis Brosseit (33) präsentieren ihren Sleepcube mit einer Matratze auf Soja-Öl-Basis, der an ungewöhnlichen Orten wie dem Lieblingsfußballstadion oder im Museum aufgestellt werden kann. Die beiden Löwen testen den Cube, Williams untersucht akribisch die Liegefläche. „Kein großes Kompliment für mich: Judith krabbelt mit mir hier rein und die einzige Sorge, die sie jetzt hat ist, ob die Matratze aus Soja ist“, sagt Dümmel. Wöhrl macht ein Angebot: 250.000 Euro für 25,1 Prozent. Deal!

„Smicies“ aus Leipzig

Eine Pizza quasi auf Pillengröße schrumpfen, um die Gelüste auf etwas Herzhaftes zwischendurch stillen zu können, das haben die Gründer Immanuel P. Rebarczyk (33) und Carola A. Stock (28) sich auf ihre Start-Up-Fahnen geschrieben und „Smicies“ entwickelt. Der erste herzhafte Snack in Pastillenform mit nur zwei Kalorien pro Stück laut Gründern. Beim Geschmack scheiden sich die Löwen-Geister – beim Deal nicht: Kein Löwe macht ein Angebot.

„Ello“ aus Stuttgart

Ein Produkt, dass keiner kaufen möchte. Ein Produkt, mit dem keiner gesehen werden möchte. So beginnen die Gründer Benjamin Rudolph (30), Max Keßler (30) und Matthias Geertsema (29) ihrer Präsentation von „ello“. Gebraucht wird der elektrische Rollator dennoch. Von älteren Menschen, die mobil bleiben möchten. Das „unsexiest product of life“ überzeugt die Löwen. Thelen bietet zunächst 250.000 Euro für 20 Prozent. Maschmeyer erzählt von seiner Mutter, die einen „ello“ gebraucht hätte, und bietet mit Kofler: 350.000 Euro für 30 Prozent. Thelen zieht nach, will aber eigentlich gar nicht. Die Stuttgarter entscheiden sich nach Zögern für Kofler und Maschmeyer, der stellt trocken fest: „Die quietschen vor Freude. Wir haben Scheiße verhandelt.“

„Gearflix“ aus Bochum

Mit „Gearflix” hat Marius Hamer (35) folgendes Geschäftsmodell entwickelt: Statt für den Urlaub oder die Hochzeit teures Foto-Equipment zu kaufen, das dann im Schrank verstaubt, kann man es bei „Gearflix” mieten und zurückschicken, wenn man es nicht mehr braucht. Um das Unternehmen in Sachen Marketing nach vorne zu bringen, braucht Hamer nun Kapital und das Know-how der „Löwen“. Kofler scheint ein Angebot machen zu wollen, schwenkt dann aber um. Kein Deal.

„Waschies“ aus Kulmbach

Die vierte Folge „Höhle der Löwen“ hört so auf, wie sie angefangen hat: mit Popos. Im Fall von Marcella Müller (35) und Carolin Schuberth (43) handelt es sich allerdings um wunde Baby-Popos. Denen wollten sie entgegenwirken und entwickelten „Waschies“. Die Waschpads aus Hightech-Fasern kratzen laut den Gründerinnen nicht, können wiederverwendet werden und dienen auch zum schonenden Reinigen der Gesichtshaut. Dümmel ist von der Energie der Gründer begeistert: 50.000 Euro für 20 Prozent. Deal!

Von Amina Linke / RND

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die wahre Geschichte der Schüler einer DDR-Klasse, die wegen einer Schweigeminute beinahe zu Staatsfeinden wurden, Kabarettist Josef Hader als verliebter Selbstmörder in Amsterdam, und die Tragödie einer Schauspielerin, kondensiert in drei Tagen im Leben von Romy Schneider: die DVD-Tipps von Stefan Stosch.

25.09.2018

Spaßvogel Michael Bully Herbig setzt auf Spannung: Im Thriller „Ballon“ (Kinostart am 27. September) erzählt er von einer unglaublichen Flucht aus der DDR – und beruft sich auf eine wahre Geschichte.

25.09.2018

Militär, Horror und eine Portion Wahnsinn: Der Trailer von „Operation: Overlord“ beginnt bereits vielversprechend. Jetzt feierten Film und Darsteller in Texas Premiere – und begeisterten die Zuschauer.

25.09.2018