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Kultur So war das Konzert von Iced Eearh
Nachrichten Kultur So war das Konzert von Iced Eearh
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13:47 29.07.2018
Von Thorben Bull
Iced Earth in der Kieler Pumpe. Quelle: Michael Kaniecki
Kiel

Der erste Eindruck

Iced Earth machen keine Gefangenen und drücken ohne Ganggesuche auf das Gaspedal. Die breite Soundwand wird vor allem von Sänger Stu Blocks zwischen tief und extrem hoch changierenden Organ geprägt.

Die Musik

Iced Earth werden insbesondere für ihren kraftvollen Power Metal von ihren Fans verehrt. Riffgewitter dominieren, doch wenn das Tempo angezogen wird, schielen Iced Earth herüber zum Thrash Metal und energische Gitarrensoli konterkarieren. Rhythmus-Gitarrist und Mastermind Jon Schaffer und Lead-Gitarrist Jake Dreyer sind nahezu unentwegt dabei die Vorlagen von Bassist Luke Appleton und Drummer Brent Smedley aufzubrechen, die Songs virtuos zu gestalten.

Das Publikum

Während die Band auf der Bühne alles gibt, macht die hohe Temperatur im Saal gerade in den vorderen Reihen zu schaffen. Fäuste und Pommesgabeln fliegen natürlich trotzdem im Takt der Bühne entgegen. Sänger Block weiß das in der „Sweatbox“ zu schätzen und wird nicht müde, den schweißgetränkten Saal weiter zum Krachmachen zu animieren.

Was in Erinnerung bleibt

Neben der Album-Single „Black Flag“ sind es auch die Band-Klassiker wie „Ghost of Freedom“, „Stormrider“ und „Angels Holocaust“, die für Ohrensausen sorgen. Jene Songs, die Sänger Stu Block auf seine Weise interpretiert. Nicht ohne auf den von den Fans verehrten ehemaligen Sänger Matthew Barlow zu verweisen. Noble Geste.

Fazit

Wer ein Iced Earth Konzert besucht, der will vorsätzlich die volle Power Metal Breitseite abbekommen. Und die Band aus Florida hat routiniert geliefert. Die Zuneigung basiert auf Gegenseitigkeit. Stu Block stellte dem Pumpen-Publikum ein Zeugnis als eine „amazing crowd“ aus und war sich sicher, dass wirklich alle den „Spirit of Heavy Metal“ gespürt haben. Kann man so stehen lassen.

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