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Von Himmelhoch bis Rockig

The Anatomy Of Frank Von Himmelhoch bis Rockig

Ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk der musikalischen Art bekam das Publikum beim Konzert der US-Band The Anatomy Of Frank im KulturForum in Kiel geboten. Auf Europatour gastierte das Trio und entzückte mit expressivem Gesang und einem Songwriting zwischen Melancholie und Optimismus.

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The Anatomy of Frank live im KulturForum in Kiel.

Quelle: Manuel Weber

Kiel. Dass das Konzert ganz ohne Eintritt stattfand, hatte man Veranstalterin Jette Petersen zu verdanken. Bei einer Crowdfunding-Aktion zur Finanzierung des dritten Album „South America“ hatte die Schleswig-Holsteinerin für den Gegenwert eines Konzert bei sich zu Hause im heimischen Garten gespendet. Dies verlegte sie, angesichts des winterlichen Termins, ins KulturForum.

Die Musik:

Eine Mischung aus Singer-Songwriting, Folk, aber auch rockigen Anteilen. Das klingt mal melancholisch, mal euphorisch und wechselt nicht selten in einem Song die Stimmung. Nach dem sehr konzentrierten, ruhigen Beginn steigert sich der Abend zu großer Expressivität.

Das Publikum:

Sehr gut gefüllt waren die Reihen im KulturForum. Bunt gemischt aus Freunden der Veranstalterin, aber auch aus sonstigen Konzertgängern zeigte sich das Publikum sehr angetan von der Musik der drei jungen Amerikaner.

Was in Erinnerung bleibt:

Der außerordentliche Gesang von Kyle Woolard, der vom himmelhoch bis zum rockigen Shouten variierte.

Fazit:

US-Kollege Sufjan Stevens gibt nicht nur als musikalisches Vorbild Impulse, sondern inspirierte die Band auch dazu, auf jedem Kontinent ein Album einzuspielen. Mit Songs der  beiden Alben „North America“ und „South America“ tourt man zur Zeit. Auf das nächste, („Europa“), darf man schon gespannt sein.

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