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Pop und Politik

Blitzkritik Depeche Mode Pop und Politik

Der Beatles-Klassiker „Revolution“ leitet aus dem Off das Konzert von Depeche Mode in der mit rund 13000 Fans lange ausverkauften Barclaycard Arena ein, und Dave Gahan (Gesang), Martin Gore (Keyboard, Gitarre, Gesang) und Andrew Fletcher (Keyboard) gaben sich wohl noch nie so politisch.

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Depeche Mode machten auf ihrer Global Spirit Tour Station in der Hamburger Barclaycard Arena

Quelle: Manuel Weber

Das Programm

Hamburg. „Going Backwards“, „Where’s The Revolution“, „Precious”, „Barrel Of A Gun“, „World In My Eyes“, „Everything Counts“  -  die Band mischt aktuelles und neueres Material mit alten Hits und Publikumsfavoriten. Zu Highlights des Konzerts geraten neben „Personal Jesus”, definitiv einer ihrer stärksten Songs, „Enjoy The Silence“ und das funky schleppende, sehr atmosphärische „Home“.

Das Publikum …

… ist Wachs in den Händen des charismatischen Dave Gahan, der posenverliebt gockelnd den Zeremonienmeister gibt. Die Menge gerät regelmäßig aus dem Häuschen, wenn Gahan von der Bühne auf dem Laufsteg in sie hineintänzelt und dann auch mal den Mikrofonständer über die Rampe hineinragen lässt, um die mitsingende Menge noch zu verstärken. Das macht sie recht oft, bei „Walking In My Shoes“ sehr vernehmlich den Refrain, bei „Enjoy The Silence“ sogar zweimal lautstark ganz allein.

Was in Erinnerung bleibt

Wie Depeche Mode den Klassiker „Enjoy The Silence“, der die Menge eh vom ersten Ton an elektrisierte, mit einem Schlagzeug-Solo, anschließend einem mächtigen Techno-Jam-Part und dann auch noch einem heißen Disco-Jam nach allen Regeln der Arrangier-Kunst zu einer Art Extended-Live-Remix pimpte.

Fazit

Ein engagiertes, in den stärksten Momenten faszinierendes Konzert einer der prägendsten Bands dieses Planeten.

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