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06:56 10.11.2018
Von Thorben Bull
Sänger Torsten Scharf alias Nord fühlte sich gar dazu berufen, seine Jünger zu zügeln: „Nein, wir machen jetzt keine Wall of Death.“ Quelle: Michael Kaniecki
Kiel

Die Metal-Band Hämatom riss sie ihr Publikum von Beginn an mit.

Der erste Eindruck

Bereits der komplette Text des Openers „Zeit für neue Hymnen“ schallte dem wuchtig-stampfenden Vierer aus Franken seitens des Publikums entgegen. Die Energie zwischen Band und Fans war sofort spürbar. Nicht verwunderlich, dass der Langspieler nur um einen Platz die Chartsspitze verfehlte.

Die Musik

Wuchtiger, stampfender Metal, seziert vom Doublebass-Feuer von Drummer Frank Joss alias Süd. „Auge um Auge“, „Made in Germany“ und „Wehleidige Monster“, um nur einige zu nennen, sind panzerknackendes Song-Material, dass darüber hinaus mit hymnenhaften Refrains zu glänzen wusste.

Das Publikum

Bierduschen und Dauerpogo waren selbstverständlich. Sänger Torsten Scharf alias Nord fühlte sich gar dazu berufen, seine Jünger zu zügeln: „Nein, wir machen jetzt keine Wall of Death.“ An dieser Stelle darf geraten werden, wer seinen Willen wohl durchsetzte.

Was in Erinnerung bleibt

Scharf kam aus seinen Lobgesängen für das Publikum kaum heraus. Mit „Kiel, ihr seid wahnsinnig“, „Ihr seid der Hammer“ und „Vielen Dank für das ausverkaufte Haus“ ließ er seiner Begeisterung für die Energie im Saal freien Lauf.

Fazit

Ein feuchtfröhlicher Abend mit allem, was es für ein rundum gelungenes Konzert braucht: textsicheres wie feierndes Publikum und eine gut gelaunte Band. Der Rest lief ganz von allein. Wohl auch, weil Band und Fans den Eindruck machten, als seien sie schon aufeinander eingespielt.

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