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Kultur Zebrahead: Party für das Leben daneben
Nachrichten Kultur Zebrahead: Party für das Leben daneben
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08:05 08.09.2018
Von Kai-Peter Boysen
Die kalifornische Punkband Zebrahead beim Konzert in der Pumpe. Quelle: Kai-Peter Boysen
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Der erste Eindruck

Schon beim ersten Ton von „Rescue Me“ stehen die Zeichen auf Sturm, und zwar Sturm auf schlechte Laune und Bewegungsverweigerung. Schnelle abgedämpfte Riffs, Gesang und Rap in hymnischem Wechsel bringen die Fans sofort auf Betriebstemperatur.

Die Musik

Zebrahead gründeten sich, als noch Bands wie The Offspring oder Sum 41 im Geiste der Ur-Bands wie Blink 182 die Szene prägten und sie spielen sich durch 22 Bandjahre, in denen sie ihr Partyprogramm durchziehen. Punk, Ska, Rap, etwas Metal sowie hier und da ein paar Verschnaufpausen. Ali Tabatabaee ((Sprech-)Gesang) und Matty Lewis (Lead-Gesang, Rhythmus-Gitarre) zünden ein Feuerwerk unter hochqualifizierter Betreuung durch den schnauzbärtigen Gitarristen Dan Palmer, der Favoriten wie „Hell Yeah!“, „Call Your Friends“ oder das Ska-Punkstück „Anthem“ veredelt.

Das Publikum

Wer zu einem Konzert von Zebrahead geht, will feiern und so lässt der Großteil der Anwesenden die Kuh respektive das Zebra fliegen. Bierfontänen, Crowdsurfing, Tanzen auf der Bühne, Springen und natürlich gängige Zeilen Mitgröhlen sind Pflicht, wenn die L.A.-Punks in der Stadt sind.

Was in Erinnerung bleibt

Die Jungs wissen einfach, wie man Menschen im positiven Sinne für anderthalb Stunden auf die schiefe Bahn bringt. Fetter Sound, Beats auf den Punkt, ein gutes Gespür für einen hymnischen Chorus und ansteckend gute Laune. Stillstehen und Muffeln geht nicht bei Zebrahead.

Fazit

Da reichen zwei Songs: „Call Your Friends“ und „Drink, Drink, My Germans“ oder das Zitat „You Guys Fuckin‘ Rule! Thank You!“ Prost! 

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