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Finanzierung weiter unsicher

"Green Screen"-Festival Finanzierung weiter unsicher

Das internationale Naturfilm-Festival „Green Screen“ in Eckernförde hat mit über 13 000 Besuchern seine Stellung als größtes Treffen seiner Art in Deutschland ausgebaut. „Um auf Dauer die Finanzierung des Festivals zu erhalten, brauchen wir aber Hilfestellung von der Landesregierung“, sagte der Vereinsvorsitzende Jochen Hillers am Freitag in Kiel.

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Unser Wald, ein grünes Wunder: In einer Premiere zeigten die Kieler Nachrichten und Green Screen 2012 den Naturfilm von Jan Haft in der Kieler Sparkassen-Arena.

Quelle: nautilusfilm

Kiel. Rund 60 Prozent des Festivaletats basierten auf Spenden, Fördergeldern und ehrenamtlichem Engagement. „Die Mittel müssen jedes Jahr neu angeworben werden“, erklärte Hillers. Das Land solle helfen, das Budget von 220 000 Euro auf 300 000 aufzustocken und das Festival auf Dauer zu sichern. Die Einnahmen reichten nicht aus, um das Naturfilm-Festival an der Ostsee selbst zu finanzieren.

International habe sich „Green Screen“ — vor sechs Jahren gegründet — einen Namen gemacht und finde jedes Jahr mehr Zulauf. Rund 120 Experten aus 15 Nationen hatten vom 6. bis zum 10. September Gelegenheit, mit den Besuchern über ihre Filme zu reden. „Das sind Gespräche die sowohl das Publikum als auch die Experten begeistern“, sagte Pressesprecher Michael van Bürk. Besonders beliebt sei das „Strandkorbkino“, das die Zuschauer in der Abenddämmerung an den Strand ziehe. „Green Screen“ sei ein Imagegewinn für Schleswig-Holstein, betonte Festivalleiter Gerald Grote.

Das 7. „Green Screen“ wird im nächsten Jahr vom 5. bis 9. September wieder Naturfilmer und Besucher anlocken.

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