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Kultur Hip-Hop-Star präsentiert frisches Album
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20:05 27.06.2018
Von Thomas Bunjes
Als Straßenrapper hoch in den Charts: Capital Bra. Quelle: mittendrin
Kiel

Vor 23 Jahren im kalten Sibirien wird Vladislav Balovatsky geboren, dann lebt die Familie ein paar Jahre in der Ukraine und zieht nach Berlin, als Vladislav sieben Jahre alt ist. Als Jugendlicher kommt er mit dem Gesetz in Konflikt, verbüßt einige Jugendstrafen, was bei hartgesottenen Rappern ja biografisch nicht selten als Beleg für Street Credibilty gedeutet wird. Dazu diverse Schulwechsel, in der neunten Klasse schmeißt Vladislav hin.

Bester Newcomer bei "Rap am Mittwoch"

Schon als Elfjähriger schreibt er erste Texte, doch erst vor vier Jahren nimmt seine Karriere Fahrt auf mit Auftritten als Capital Bra beim Berliner "Rap am Mittwoch" - auf Youtube massiv geklickt und heute Deutschlands größte Live-Battle-Rapliga -, und wird prompt bester Newcomer. In schneller Folge hagelt es nun Alben: "Kuku Bra" (2016), "Makarov Komplex" (Februar 2017), "Blyat" (September 2017) und erst vor wenigen Tagen "Berlin lebt". 

Slawisches, teure Schlitten und Randale

Die Titel zeigen es schon: Der Straßenrapper greift in seinen Texten gern auf ostslawisches Vokabular zurück, "kuku bra" bedeutet so viel wie "pass auf, Bruder". Massives Protzen wie posieren mit schicken Schlitten, Nobelmarken und goldenen Schallplatten zählt zum noch immer erfolgreichen genretypischen Geschäftsmodell. Und wenn wie am Wochenende eine Autogrammstunde in Berlin-Schöneberg mit massiver Randale endet, weil Capital Bra sie wegen zu großen Andrangs abgebrochen hat, sorgt das zusätzlich für Schlagzeilen.

Freitag, 23. November, 19.30 Uhr (Einlass: 18 Uhr), MAX Nachttheater (Eichhofstr. 1), Kiel

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