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14:26 13.06.2018
Humorvolle Spendenanimateure: Katharina Kierzek mit ihrem „Spendensegler“ und Jakob Braune mit der Box „Hungry Now“. Quelle: Michael Kaniecki
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Kiel

Kierzeks humorvoll mit Comic-Figuren gestaltetes Arche-Schiff steht auf einem Sockel, der über einen Bewegungsmelder mit Licht und Animationselementen dazu einladen soll, den Besuch der Ausstellung mit einer Spende für die weitere Museumsarbeit abzurunden.

Freier Eintritt in den städtischen Museen

Seit September 2017 wird hier am Wall genauso wie in der Stadtgalerie in der Andreas-Gayck-Straße oder im Kieler Stadtmuseum Warleberger Hof in der Dänischen Straße getestet, wie man ganz ohne Eintrittsgelder auskommt – und wie sich das auf die Besucherströme auswirkt.

Museumsleiter erfreut über wachsenden Zuspruch

Tatsächlich verzeichnen Stadtmuseumsdirektorin Doris Tillmann und Stadtgaleriedirektor Peter Kruska sehr erfreut ungefähr doppelt so viele Besucher wie im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Beide sind sich einig: „Wir leisten die gleiche Vermittlungsarbeit, haben mit unseren Ausstellungen aber einen viel höheren Wirkungsgrad.“

Zwei Boxen von Jakob Braune für Stadtgalerie und -museum

Neben Kierzek wurde auch Jakob Braune mit zwei Entwürfen ausgewählt. Für die Stadtgalerie hat in der Grafik-Klasse von Piotr Nathan an der Muthesius Kunsthochschule studierende Künstler nun eine herrlich freche Box geschaffen, die unter dem blinkenden LED-Titel "Hungry Now" einen Miniatur-Dschungel enthält. Betätigt man den Schieber, um eine Münze im Dickicht zu versenken, kommt die Botanik sicht- und hörbar in Wallung, bis ein hungrig brüllender Löwe die Spende verschlingt. Für das Stadtmuseum baut Braune nach eigener Aussage derzeit noch an einer Box, in dessen „eher piefigem Inventar ein vom Besucher gelenkter Staubsauger die Spende einsaugen kann.“

Von Christian Strehk

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