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Kultur Zu Knyphausens Texte sprachen für sich
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07:21 20.06.2018
Von Thomas Bunjes
Ein Konzert auf Kiels schönster Bühne, der Krusenkoppel: Auch Gisbert zu Knyphausen zeigte sich beeindruckt. Quelle: Frank Peter
Kiel

Der erste Eindruck

Der Singer-Songwriter hat eine ausgezeichnete Band mit zur Kieler Woche gebracht. Schlagzeug, Bass, ein Flügelhornist und ein Posaunist, dazu Jean-Michel Tourette (Ex-Wir-sind-Helden) an Keyboard und E-Gitarre.

Das Programm

Es beginnt mit mehreren Songs vom neuen exquisiten Album „Das Licht dieser Welt“: das atmosphärische, zwischenzeitlich energische „Niemand“, das von den Bläsern vorwärts geschobene, die Wechselhaftigkeit des Lebens spiegelnde „Unter dem hellblauen Himmel“, das besinnliche „Stadt Land Flucht“, als zweiter Song der ersten Zugabe kommt das von Geburt bis Tod Mut machende „Das Licht dieser Welt“. Es sind noch mehr neue Lieder im Programm, mischen sich mit bejubelten älteren („Dreh dich nicht um“, „Kräne“)  und welchen aus der Kid-Kopphausen-Phase mit von Knyphausens 2010 gestorbenem Kollegen Nils Koppruch („Das Leichteste der Welt“, „Hier bin ich“).

Das Publikum

Konsumiert bevorzugt Bier, aber – um das Klischee zu bemühen – nippt zu einem nicht geringen Teil auch am Rot- und häufiger noch Weißwein. Hier hat sich eine anspruchsvollere Zuhörerschaft versammelt, mehrheitlich Mitte 30 wie der Künstler selbst. Seltener sind graue Haare auszumachen, auch ein paar Kinder. Bis zur Zugabe bleibt es ein Sitzkonzert. Vor „Etwas Besseres als den Tod finden wir überall“, dem zweiten Song des ersten von zwei Zugabe-Blöcken, bittet von Knyphausen zum kollektiven Bewegen vor die Bühne. Der Platz füllt sich zügig, und nun wird getanzt.

Was in Erinnerung bleibt

Was hier auf der Krusenkoppel immer in Erinnerung bleibt: ein Konzert auf Kiels schönster Bühne. Auch Gisbert zu Knyphausen zeigte sich beeindruckt.

Fazit

Nach langen Jahren endlich wieder einen der besten Singer-Songwriter, die wir haben, live erlebt.

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