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Kultur Kinderspiel des Jahres: “Funkelschatz“ im Spieletest
Nachrichten Kultur Kinderspiel des Jahres: “Funkelschatz“ im Spieletest
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16:05 08.07.2018
Die Drachenkinder haben einen Schatz entdeckt. Leider ist er in Eis eingefroren. Da muss Drachenpapa ran – und die “Spiel des Jahres“-Jury war begeistert. Quelle: Hersteller
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Leipzig

Die Kritikerjury, der auch der Autor dieses Textes angehört, wählte “Funkelschatz“ aus mehr als 150 aktuellen Titeln zum “Kinderspiel des Jahres 2018“ – das Spiel wurde Anfang Juni mit dem renommierten Preis ausgezeichnet.

Das Spiel ist eine Gemeinschaftsarbeit des langjährigen Autors Günter Burkhardt und seiner Tochter Lena, einer angehenden Mathematiklehrerin. “Dieser Drachenpapa lässt nicht nur Eis, sondern auch Kinderherzen schmelzen“, schreibt die Jury in ihrer Begründung: “Hier fiebert die ganze Familie gerne mit.“

Fingerspitzengefühl ist gefragt

Und darum geht es: Die Drachenkinder haben einen Schatz entdeckt. Leider ist er in Eis eingefroren. Da muss Drachenpapa ran und mit seinem feurigen Atem für Tauwetter sorgen.

Eine Eissäule aus durchsichtigen Ringen thront auf dem dreidimensionalen Aufbau in der Schachtel. Darin sind Funkelsteine gestapelt. In jeder Runde spielt ein Kind den Drachenvater und darf den obersten Ring entfernen. Vorher hat sich reihum jedes Kind eine Farbe ausgesucht. Und zwar diejenige, von der es erwartet, dass möglichst viele Steine in dieser Farbe purzeln werden.

Da ist ein gutes Auge gefragt – und auch Fingerspitzengefühl und Geschick beim Abnehmen des Rings. Ihre Beute verstecken die Spieler in einer Höhle unter dem Spielplan; auch das finden Kinder ausgesprochen spannend.

Wer gewinnen will, braucht ein gutes Auge und etwas Fingerspitzengefühl: “Funkelschatz“ richtet sich an Kinder ab fünf Jahren. Quelle: Hersteller

Kinder lieben “Funkelschatz“. Die Geschichte nimmt sie gefangen – für Jungen ist es eher “das Spiel mit den Drachen“, für Mädchen meist “das Spiel mit den Edelsteinen“. Und alle zusammen bekommen gar nicht genug davon. Und die Eltern freuen sich, dass ihr Nachwuchs ganz nebenher etwas über Physik und Schwerkraft lernt.

Die Jury entschied sich somit nach Jahren, in denen vor allem Spiele für junge Grundschüler ausgezeichnet wurden, für einen Titel, der sich an Kindergarten-Kinder richtet.

“Emojito!“ und “Panic Mansion“ auf den Rängen

Mitnominiert, also ebenfalls Kandidaten für den Preis, waren “Emojito!“ von Urtis Šulinskas (Huch!, für zwei bis 14 Spieler ab sieben Jahren, etwa 22 Euro), ein Partyspiel um das Darstellen von Gefühlen, und das hektische Geschicklichkeitsspiel “Panic Mansion“ der Dänen Asger Harding Granerud und Daniel Skjold Pedersen (Blue Orange Games, Vertrieb: Asmodee, für zwei bis vier Spieler ab sechs Jahren, etwa 30 Euro).

Darüber hinaus veröffentlichte die Jury eine Liste mit fünf weiteren empfehlenswerten Spiele für Kinder zwischen fünf und sieben Jahren.

Lena und Günter Burkhardt: “Funkelschatz“. Haba, für zwei bis vier Spieler ab fünf Jahren, etwa 15 Euro.

Von Stefan Gohlisch

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