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Neuer Rahmen nicht nur für Musikfeste

Kultur-Gut Hasselburg Neuer Rahmen nicht nur für Musikfeste

Die imposante Reetscheune des Kultur-Gutes Hasselburg stand am Wochenende wieder im Mittelpunkt eines Musikfestes auf dem Lande im SHMF. Neben einem vielseitigen Musikangebot wurden dabei auch Perspektiven deutlich, die künftigen Musikfesten einen neuen Rahmen geben können.

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Kultur-Baustelle gegenüber der imposanten Reetscheune: Auf Gut Hasselburg wird der ehemalige Kuhstall hinter drei denkmalgeschützten Fassaden völlig neu aufgebaut.

Quelle: Marco Ehrhardt

Hasselburg. Südlich der Rasenfläche des Wirtschaftshofes, die nach einem verregneten Nachmittag im abendlichen Sonnenschein wieder so einladend war, wie man es hier zum idyllischen Picknick traditionell zu schätzen weiß, stehen freistehende, gut abgestützte Fassadenteile für eine interessante neue Baustelle: Die Hamburger Stahlberg-Stiftung als Eigentümerin nimmt sich nach der aufwendigen Sanierung der Reetscheune und des Torhauses derzeit  des ehemaligen Kuhstalles an, von dem nur noch drei denkmalgeschützte Seitenwände stehen. Dahinter ist bereits das Betonfundament gegossen für einen neuen Ausstellungs- und Veranstaltungssaal, für edle Ferienwohnungen und Gästezimmer, die das bestehende Angebot im Torhaus ergänzen und die langfristige Idee einer „Künstlerkolonie“ auf dem spätbarocken Anwesen befördern sollen. Hausherr Constantin Stahlberg treibt das Projekt mit viel Herzblut und in Abstimmung mit der Denkmalpflege voran – wobei es beim Innenausbau mit einem zentralen „Kreuzsaal“ diesmal mehr Gestaltungsfreiheiten gibt. 2019 könnte die Gutsanlage komplettiert sein.

Für deren kulturelle Belebung sorgen schon heute nicht nur die Musikfeste auf dem Lande und die Veranstaltungen des Kulturkreises im Barocksaal des Herrenhauses, sondern erneut auch ein Musical in der Reetscheune. In diesem Sommer will „Sherlock – das Musical“ an die Erfolge von „Der Widerspenstigen Zähmung“, „Cosi fan tutte“ und „Cyrano“ anknüpfen, die Constantin Stahlberg als Komponist gemeinsam mit Texterin und Regisseurin Gabi Blonski bereits auf Gut Hasselburg produziert hat. Weitere Aufführungen des temporeichen Wechselspiels zwischen Gegenwart und Vergangenheit, mit dem Holmes und Dr. Watson auf der Suche nach einer Seniorenresidenz konfrontiert werden, sind vom 3. bis 6. und 24. bis 27. August, jeweils ab 18 Uhr, in der Reetscheune angesetzt. (www.hasselburg.de)

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Ein Artikel von
Konrad Bockemühl
Ressortleiter Kulturredaktion

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