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Kultur Junge Künstler wollen Kiel aufmischen
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06:00 05.10.2018
Von Sabine Tholund
Räume in der Flämischen Straße nutzt Futur 3 als Ausstellungsraum. Im Vordergrund Arbeiten von Wiebke Wolkenhauer. Quelle: Marco Ehrhardt
Kiel

Ausgewählt von einem dreiköpfigen Kuratorenteam sind  Arbeiten von 30 Künstlerinnen und Künstlern zu sehen, darunter ein filmisches Rendezvous von Kaugummi-Blasen ,  fotografische Reisenotizen, die mit Sinnsprüchen aus Glückskeksen zu einer poetischen Reihe geordnet sind, oder ein reizvoller Dialog zwischen realen Schnappschüssen und abstrakter Malerei in Gestalt wechselnder Diaprojektionen. 

Nicht nur Ausstellungen

Die Ausstellungen sind ein wichtiger Teil des Festivals, das mit Musik und Lesungen noch eine Menge mehr zu bieten hat. In Diskussionen und Workshops wollen die Veranstalter zudem auf die Situation der Kreativen und Freien Künstler aufmerksam machen.

Kreative wollen  wahrgenommen werden

Um eine bessere Sichtbarkeit der Kunstschaffenden in der Stadt geht es den Mitgliedern des Netzwerkes, um alternative Finanzierungs- und Unterstützungskonzepte sowie  darum, ein Bewusstsein für den Wert künstlerischer Arbeit zu wecken, die eine Bereicherung für die Stadt darstellt. „Wenn man als Absolvent der Muthesius Kunsthochschule in der Stadt bleiben will, muss man von seinem Beruf als Künstler auch leben können“, meint Lisa Dressler.

Freitag Auftakt mit Podiumsdiskussion

Zum Auftakt des Festivals findet am  Freitag in der ehemaligen Hauptpost ab 19 Uhr eine Podiumsdiskussion zu den Arbeitsbedingungen der Künstler statt.  Zu den eingeladenen Gästen gehören neben Mitwirkenden des Festivals unter anderem Angelika Stargardt (Stadt Kiel), Volker Sponholz (Kreative Stadt)  und Michael Ziehl (Gängeviertel).    

Bis 27. Oktober.  Veranstaltungsprogramm bei Facebook & Instagram@futur3festival

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