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Kultur Neue Zeichen zum Dialog
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07:01 08.03.2018
Von Konrad Bockemühl
Kultur im Blick: Ministerin Karin Prien. Quelle: Ulf Dahl

Im Nachschub "ist uns das nach viel Überzeugungsarbeit und in guter Zusammenarbeit mit den Kulturpolitikern in den Fraktionen richtig gut gelungen“, befindet die Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Im Rendsburger Nordkolleg stellte Karin Prien auf der Landeskulturkonferenz 2018 ihre kulturpolitische Strategie im Überblick vor. Die Anfang des Jahres noch vorherrschende Sorge um den Kulturetat hat sich erübrigt, und schon beim Motto „Kulturpolitik ist Gesellschaftspolitik“ fand man schnell zueinander. Der Dialog ist neu belebt.

„Da wächst wieder zusammen, was zusammen gehört“

Die Freiheit von Kunst und Kultur ist für die Ministerin „Gradmesser der Gesellschaft“. Kulturelle Bildung sei demokratische Bildung. Die anfangs wegen des großen Aufgabenfeldes nicht unumstrittene Bündelung von Kultur, Bildung und Wissenschaft in einem nun wieder „klassischen Kultusministerium“ sieht sie als Chance: „Da wächst wieder zusammen, was zusammen gehört“.

Als wichtiges Signal kündigte Karin Prien  die lang erwartete Fortführung des von ihrer Vorgängerin Anke Spoorendonk eingeleiteten und „bewährten“ Kulturdialogs an. Ab Mai sollen gemeinsam Strategien entwickelt, Themenfelder wie Digitalisierung und Globalisierung, aber auch Identität erörtert werden. Wenn sie sich das Verfahren ein wenig konkreter wünscht, gilt das auch für die breit angelegte Diskussion um ein Haus der Landesgeschichte, für das sie eine digitale und eine analoge Variante konzipieren will.

Diskussion über Kunst im öffentlichen Raum

Bewegung gibt es auch beim bereits angekündigten Förderprogramm zur Stärkung der freien Kulturszene: Derzeit würden die Richtlinien zusammengetragen, jährlich stünden 500.000 Euro für Projekte bereit, sagt Karin Prien. Neben dem großen Thema Digitalisierung will sie eine Diskussion über die Bedeutung von Kunst im öffentlichen Raum neu anschieben – angesichts der zunehmenden Bautätigkeit sei das überfällig. Und weil im April für das Kultusministerium ein Umzug zurück in die Brunswiker Straße ansteht, will Karin Prien auch hier Impulse geben und ihr Ministerium über Wechselausstellungen selbst zu einem Podium für schleswig-holsteinische Künstlerinnen und Künstler machen.

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