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Kultur Muse und mehr Albumtipps
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20:30 26.11.2018
Quelle: Fotolia
Hannover

Confessin’ the Blues. Dartford, 17. Oktober 1961, Bahnsteig zwei: Zwei dürre englische Teenager warten auf den Zug nach London. Währenddessen verkuppelt das Schicksal sie für den Rest ihres Lebens. Blues, so sind sich Mick Jagger und Keith Richards einig, ist ehrlich und wahr, er ist voller Leiden und Trauer. Mit diesem selbst kuratierten Sampler huldigen die Stones ihren schwarzen Idolen. Ideales Weihnachtsmitbringsel.

Confessin’ the Blues Quelle: Label

Tamino: Amir. Tamino-Amir Moharam Fouad spielt bis heute die alte Gitarre seines ägyptischen Großvaters Moharam Fouad. Der Sänger und Schauspieler galt als „The Sound of the ­Nile“. In den Liedern des Großkindes hört man den Nil, die Wüste, das Arabische, aber auch, dass der Belgier mit Jeff Buckley und Radiohead aufgewachsen ist. Tausendundeine Stimme.

Tamino: Amir Quelle: Label

Muse: Simulation Theory. „Die Algorithmen übernehmen die Kontrolle, der Krieg beginnt“, warnt der Verschwörungstheoretiker Matthew Bellamy. Seine Band klingt wie ein Mix aus Queen, „Miami Vice“ und Achtzigerjahrevideospiel. Beim Song „Propaganda“ kreuzt die englische Stadionrockband sogar Elektro-Pop und Prince. Für die Fans von Pathos und Paranoia.

Muse: Simulation Theory Quelle: Label

Von Mathias Begalke

Der Vorverkauf für das Festival in Timmendorfer Strand läuft seit gestern. Darunter das Konzert des US-amerikanischen Posaunisten Fred Wesley, der viele Jahre den "Godfather of Soul" James Brown in dessen Band The J.B.'s begleitet hat. Der Vorverkauf für Jazz Baltica 2019 läuft.

Thomas Bunjes 26.11.2018
Kultur Opernfestival Bergamo - Der Flug der Eule

Die Bewohner des italienischen Bergamo, die Bergamasken sind stolz auf ihren in aller Welt oft gespielten Komponisten Gaetano Donizetti und haben nicht nur das Opernhaus nach ihm benannt, sondern richten im November ein Festival aus, das sich im weitesten Sinne mit seinem Werk beschäftigt.

Jürgen Gahre 26.11.2018

Poesie und Politik sind untrennbar in Bernardo Bertoluccis Werk verwoben. Am Montag ist der italienische Regisseur im Alter von 77 Jahren gestorben. Der Skandalfilm „Der letzte Tango in Paris“ wirft einen Schatten auf sein Lebenswerk.

26.11.2018