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Kultur „Star Wars“: Was der erste Trailer über „Solo“ verrät
Nachrichten Kultur „Star Wars“: Was der erste Trailer über „Solo“ verrät
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13:28 07.02.2018
Trau, schau, wem? Beckett (Woody Harrelson, l.) wird Mentor des jungen Han Solo (Alden Ehrenreich). Wird er unseren liebsten Raumschiffpiloten verraten? Quelle: AP/Disney
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Weltraum

Wir leben zwar in einer völlig anderen Galaxis als Luke Skywalker oder Han Solo, werden aber über Disney regelmäßig über die Vorgänge dort informiert. Nach dem Riesenerfolg von „Die letzten Jedi“ ist nun der erste Trailer zu „Solo – A Star Wars Story“ fertig. Er verspricht Wissenswertes über die Jugend des beliebtesten Piloten der bemannten Raumfahrt des gesamten Weltraums. Derweil werden David Benioff und D. B. Weiss, die Serienmacher von „Game of Thrones“ als Autoren und Produzenten einer weiteren „Star Wars“-Filmreihe genannt.

1. Der Held gefällt

Alden Ehrenreich sieht attraktiv aus als junger Han Solo. Breitbeinig, selbstbewusst, in den Augen blitzt alle Tollkühnheit, die einer braucht, um als Erwachsener (dann gespielt von Harrison Ford) den Millennium-Falken durch heikelste Meteoritenschwärme zu fliegen. Mit Ehrenreich im Pilotensitz nähmen wir gerne auch eine ganze „Young-Solo“-Trilogie.

2. Vertrau’ der Frau

„Ich bin vielleicht die Enzige, die weiß, wer du wirklich bist“, sagt Qi’ra (Emilia Clarke) im ersten Trailer zu „Solo – A Star Wars Story“. Bekannt wurde die Schauspielerin als Drachenkönigin Daenerys Targaryen in der HBO-Serie „Game of Thrones“ (GoT). Dort weiß sie auch ziemlich viel – im Gegensatz zu dem anderen Thron-Hauptanwärter Jon Schnee, der sich immer wieder sagen lassen muss, dass er „gar nichts“ weiß. Seit gestern wissen „Star Wars“-Fans nun auch, dass die „GoT“-Macher David Benioff und D. B. Weiss eine neue „Star Wars“-Trilogie schreiben und produzieren.

3. Schweigen ist Geld

Han Solos „tiefstes Geheimnis“ wird im Trailer dann natürlich nicht verraten. Die Diskussion darüber wird die sozialen Netzwerke fluten, bis am Ende auch der hartleibigste „Star Wars“-Verächter ins Kino will. Ist Han königlicher Abstammung? Ist er Chewbaccas haarloser Cousin? Oder am Ende gar ein Replikant, der sich in die falsche Galaxie verirrt hat?

Die Liebe zum Weltraum-Epos „Star Wars“ nimmt weltweit spektakuläre Formen an. Ob meterhohe Skulpturen, vergoldete Kostüme oder nachgebaute Kulissen – die Fans von Skywalker, Han Solo, R2D2, Darth Vader und Co. lassen ihrer Kreativität freien Lauf.

4. Hauptsache Fliegen!

Wir wussten ja seit 1977, dass Han Solo ein Haudegen und Halunke ist. Dass der Schmuggler, der „Betrügereien“ gemacht hat „seit ich zehn war“, aber mal damit geliebäugelt hat, Pilot fürs Imperium zu werden, ist uns neu. Gottseidank ist er dann geflogen – von der Flugakademie.

5. Der Verräter steht schon fest

Han Solos Mentor Beckett wird von Woody Harrelson gespielt. Das heißt nichts Gutes für den Helden. Harrelson ist ein Spezialist für die Darstellung moralisch gebrochener Hallodris und Stinkstiefel. Sobald er Han mit „Hey, Kid“ anspricht, flutet uns deshalb eine Gänsehaut. Wenn dieser Beckett den jungen Helden nicht durch Trunkenheit im Stich lässt, wird er ihn in der Schlüsselszene garantiert eiskalt ans Messer bzw. Lichtschwert von Darth Vader liefern. Wetten?

6. Einer fehlt noch

Nein, Darth Vader taucht in der Besetzungsliste des Films nicht auf. Aber die ist auch noch lückenhaft. Und was wäre dieser Film ohne den dunkelsten Ritter?

7. Lego geht immer

Ein Alien aus dem Trailer sieht aus, als wäre es aus flüssigen Legosteinen gebaut. Vielleicht eine kleine Hommage Ron Howards an die gefeuerten „Solo“-Regisseure Phil Lord und Christopher Miller, die durch das „Lego Movie“ bekannt wurden? Oder ein süffisanter Seitenhieb des Nachfolgers?

8. Das Wort des „Star Wars“-Jahres

„Grüüöööh!“ heißt „Ja“ in der Sprache der Wookies. Der „Langenscheidt: Wookie“ kann in Auftrag gegeben werden. Obwohl alles andere irgendwie auch „Grüüöööh!“ heißt. „Grüüöööh!“ steht für „Ich hab Hunger“, „Nicht schießen!“ oder „Ich liebe Fernsehserien!“ Eine „Star Wars“-Fernsehserie (nach den Trickfilmserien „Star Wars – Clone Wars“ und „Star Wars – Rebels“ diesmal mit echten Schauspielern) ist – wie gestern von Disney angekündigt wurde – für 2019 geplant. Damit will das Haus der Micky Maus wohl seinen für Ende 2019 geplanten Streamingdienst gegen Netflix in Stellung bringen. Ob der dadurch die Feuerkraft eines Todessterns erlangt?

Von Matthias Halbig / RND

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