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10:36 03.09.2017
Von Thomas Richter
Soul-Granate Terri Green (auch bekannt als Terri B) lieferte mit ihrer famosen Band beim Duckstein Festival am Bootshafen einen grandiosen Auftritt. Quelle: Björn Schaller
Kiel

 Die international und in vielen musikalischen Unternehmungen äußerst präsente Soul-Granate Terri Green (auch bekannt als Terri B) lieferte mit ihrer famosen Band beim Duckstein Festival am Bootshafen einen grandiosen Auftritt.

Das Programm

Natürlich klingt Otis Reddings unsterblicher Soul-Klassiker Sitting On The Dock Of The Bay am Bootshafen bei bestem Spätsommerwetter besonders gut. Aber auch die anderen Songs, die The Terri Green Projekt mit an die Förde gebracht hatten, waren ein Traum für alle Freunde des klassischen wie modernen Souls und des Funks. Nicht zuletzt weil durchaus hörenswerte Neuinterpretationen den vielen gereiften Vinyl-Schönheiten wie unter anderen Michael Jacksons Rock With You, Stevie Wonders Superstition oder Kiss von Prince einen anderen, neuen Glanz verliehen. Zudem adelten tolle Eigenkompositionen von Terri Green (Stairway To Nowhere) oder die traumschöne Ballade von Singer/Songwriter und „Special Guest“, Jason Anousheh, Du Bist ein Lied diesen großartigen Abend. Die Pause allerdings war konzert-dramaturgisch mit einer Stunde deutlich zu lang.

Das Publikum

Zunächst mal war es rund um die Spielstätte ausgesprochen voll. Nicht nur der Festivalbereich, sondern auch die umliegenden Cafés und Bars waren überaus gut besucht. Das Publikum teilte sich auf in diejenigen, die sich dem kulinarischem Angebot des Events widmeten und die Musik wohl eher als angenehme Randerscheinung wahrnahmen. Andere hingegen lauschten und sahen die Band aus nächster Nähe und genossen konzentriert deren großartige Performance. Natürlich birgt der Bootshafen das Problem, dass nicht alle Musikfreunde einen Platz auf den wunderbaren Steintreppen und damit gute Sichtbedingungen ergattern konnten. Wie dem auch sei. Die Stimmung war prächtig. Und wie man sich amüsiert, soll wohl jedem selbst überlassen bleiben, das macht ja schließlich auch den Charme des Duckstein Festivals aus.

Fazit

Überall fröhliche, entspannte Menschen, gute Musik, gutes Essen, was will man mehr. Hoffentlich gibt’s nächstes Jahr mehr davon.

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