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Kultur US-Kinos protestieren mit „1984“ gegen Trump
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10:44 29.03.2017
US-Präsident Donald Trump. Quelle: imago
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Los Angeles

Der Film, der auf dem 1949 erschienenen gleichnamigen Roman von George Orwell basiert, werde in 165 Städten in den USA gezeigt, heißt es auf der Internetseite für die Veranstaltung. Hinter der Aktion stehen die Organisatoren des Capital City Film Festivals in Lansing im US-Bundesstaat Michigan. Auch einige ausländische Kinos in Kanada, Großbritannien, Schweden und Kroatien wollten sich den Protesten anschließen.

Geld für Bildungsprogramm

„Orwells Darstellung einer Regierung, die ihre eigenen Fakten fabriziert, totalen Gehorsam fordert und ausländische Feinde dämonisiert, war nie aktueller“, schreiben die Organisatoren. Man habe den 4. April für die Protestvorstellung gewählt, weil Orwells Hauptfigur Winston Smith an diesem Datum ein Tagebuch beginnt. Laut einem Bericht des „Variety“-Magazins soll die Vorstellung mit einem Clip von Regisseur Michael Radford eingeführt werden, der den Roman mit John Hurt in der Hauptrolle in den Achtzigerjahren verfilmte. Ein Teil des eingespielten Geldes soll den Veranstaltern zufolge Bildungsprogrammen zu Gute kommen.

Orwells Dystopie „1984“ spielt in einem autoritären Staat, der von dem Großen Bruder geführt wird. Smith versucht zunächst, dem System zu widerstehen, wird aber schließlich selbst mittels Folter und Gehirnwäsche zum überzeugten Anhänger des Regimes.

Von dpa/RND

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