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Medien Bob Dylan und mehr Musiktipps
Nachrichten Medien Bob Dylan und mehr Musiktipps
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19:54 31.03.2017
Quelle: Fotolia
Hannover,


Hurray for the Riff Raff: The Navigator. Früher reiste Alynda Segarra, in der Bronx geborene Amerikanerin puerto-ricanischer Abstammung, in Frachtzügen durch die USA, um den Ort zu suchen, wo sie hingehört. Heute ruft die Entwurzelte mit ihrem furiosen Protestfolk zum Widerstand auf: gegen Rassismus und Gleichgültigkeit: “Alle Poeten starben an ihrem Schweigen, sie sind schnell und friedlich eingeschlafen.“

Hurray for Quelle: Label

The Jesus and Mary Chain: Damage and Joy. Die Rückkehr der Indie-Krieger bietet eine Topalternative zum Ed-Sheeran-Designerpop. Wie gehabt klingen ihre Songs wie Stürme oder zugedröhnt. Ihre jugendliche Leck-mich-Haltung haben sie sich bewahrt, neu ist die bittere Erkenntnis, ausweglos erwachsen zu sein: “Selbst wenn ich es wollte, es gibt kein Entkommen?“

The Jesus and Mary Chain: Damage and Joy Quelle: Label

Bob Dylan: Triplicate. Ist das nötig? Ein drittes Album mit Oldies? Spätestens jetzt dürfte klar sein, dass es dem 75-Jährigen eine Herzensangelegenheit ist, die Songs seiner Kindheit zu singen. Diese Standards, die auch sein Idol Sinatra einst aufnahm, haben ihn wie liebe Eltern geprägt. Seine Straßenkater-Stimme schmiegt sich an, Bewunderung und Dankbarkeit liegen in ihr.

Bob Dylan: Triplicate Quelle: Label

Von Mathias Begalke

Medien DVD-Tipps von Matthias Halbig - “Into the Forest“ und mehr DVD-Tipps

Von der Parallelgesellschaft im Frauengefängnis über eine Insel der besonderen Kinder, vom Ursprung des Bösen bis zu einer feinen Zivilisationsapokalypse im kanadischen Wald mit beeindruckender Besetzung: Die DVD-Tipps von Matthias Halbig.

31.03.2017

Jan Böhmermann ist bekannt für seinen beißenden Spott – und dieses Mal hat es Wolfsburg getroffen. In seiner ZDF-Show „Neo Magazin Royale“ lästerte der 36-Jährige über die Stadt: Nirgendwo sei es langweiliger. Das kam in Wolfsburg nicht so gut an.

31.03.2017

Streit um illegalen Musik-Upload: Müssen Eltern den Namen ihres Kindes verraten, um nicht selbst für die verletzten Urheberrechte geradezustehen? Dies kann ihnen grundsätzlich zugemutet werden, entschied der Bundesgerichtshof. Behalten sie den Namen dennoch für sich, müssen sie selbst für den Schaden aufkommen.

30.03.2017