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18:47 23.04.2018
So schön die erste Frühlingssonne auch ist: Dermatologen warnen vor Sonnenbrand und Hautkrebs. Quelle: dpa
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Hannover

Hautärzte werden nicht müde zu betonen, wie gesundheitsschädlich die Sonne ist. Wer zu lange brät, muss mit Sonnenbrand, Falten und sogar Hautkrebs rechnen. Aber nur im Schatten macht der Sommer ja auch keinen Spaß. Zumal wieder andere Wissenschaftler neuerdings vor Vitamin-D-3-Mangel warnen. Das kann der Körper nur herstellen, wenn er ab und zu etwas Sonne an seine Haut lässt. Also, ab nach draußen, das tut auch dem Gemüt gut. Aber bitte nicht zu lange.

UV-Check der Deutschen Dermatologen

Nur wie lange ist lang genug? Verschiedene Apps wollen bei dieser Einschätzung helfen. Da ist zum Beispiel der UV-Check des Berufsverbands der Deutschen Dermatologen. Sie müssen es wissen, sind allerdings keine Techniker, entsprechend ist die App gestaltet. Trotzdem lässt sich der Hauttyp einstellen, per Standortbestimmung in Kombination mit Wetterdiensten wird das Sonnenbrandrisiko ermittelt. Die App kann deshalb individuell anzeigen, wie lange ein jeder ungeschützt draußen in der Sonne bräunen darf, ohne ein Risiko einzugehen.

UVI Mate und QSun

Andere Apps funktionieren ähnlich, sind nicht von den Hautprofis, dafür aber designtechnisch netter aufbereitet. Die App UVIMate zum Beispiel zeigt an, wie viel Zeit die verschiedenen Hauttypen in der Sonne verbringen sollten, um den Vitamin-D-3-Speicher aufzufüllen – und auch,wann es zu viel des Guten wird.

Die App QSun wirbt damit, zusätzlich zu allen Sonnenbrandgefahrwarnungen das individuelle Hautbild zu analysieren. Nach einem Selfie wird das Alter der Haut bestimmt. Schätzt die App einen älter, als man wirklich ist, hat das bisherige Sonnenbaden wohl bereits Schaden angerichtet.

Von Anne Grüneberg/RND

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