Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Medien Fortnite: Epic Games plant WM für das Online-Spiel
Nachrichten Medien Fortnite: Epic Games plant WM für das Online-Spiel
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:46 15.06.2018
Der „Fortnite“-Stand auf der E3. Quelle: imago/ZUMA Press
Anzeige
Raleigh

125 Millionen Spieler in weniger als einem Jahr – die Bilanz von „Fortnite“ ist beeindruckend. Doch das Entwicklerstudio Epic Games hat noch viel Größeres vor: Eine „Fortnite“-Weltmeisterschaft ist geplant. Insgesamt hundert Millionen Dollar will das Unternehmen für verschiedene Wettbewerbe ausloben. Es dürfte sich um eine der höchsten Summen handeln, die je im E-Sport vergeben wurden.

Bei „Fortnite“ kämpfen die Spieler im beliebten Battle-Royale-Modus ums Überleben. Bis zu hundert Spieler treten dabei alleine oder in Gruppen von bis zu vier Mitspielern gegeneinander an. Sie können verschiedene Materialien zum Schutz oder für Angriffe abbauen oder sammeln. Im Lauf der Zeit wird das Spielfeld kleiner, sodass Kämpfe unausweichlich werden.

„Fortnite“ World Cup – die Qualifikationen beginnen im Herbst

Schon im Mai hatte Epic Games angekündigt, viel Geld in „Fortnite“-Wettbewerbe stecken zu wollen. Vor ein paar Tagen wurde das Unternehmen konkreter: 2019 soll es einen „Fortnite“ World Cup geben – sozusagen eine Weltmeisterschaft für „Fortnite“-Spieler und Spielerinnen. Die Qualifikationen sollen im Herbst beginnen. Wer sich qualifiziert, soll alleine von der Leistung abhängig sein, verspricht Epic Games. Die hundert Millionen Dollar würden zwischen verschiedenen Veranstaltungen, auf verschiedenen Levels in der ganzen Welt aufgeteilt, erklärte das Unternehmen auf seinem Blog.

Auf der E3 hatte Nintendo verkündet, dass es das beliebten Survival-Spiel nun auch für die Switch gibt. Wie schon für Computer, Xbox, Playstation und iOS ist „Fortnite: Battle-Royale“ kostenlos.

Von asu/RND/dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Nach dem Datenskandal um Cambridge Analytica hat der Kommunikationschef von Facebook seinen Rücktritt verkündet. Elliot Schrage verlässt das Soziale Netzwerk nach zehn Jahren.

15.06.2018

ARD-Dopingexperte Hajo Seppelt fährt nicht zur WM nach Russland. Der Sender und die deutschen Behörden können seine Sicherheit nicht garantieren. Der Skandal beschädigt das WM-Gastgeberland.

14.06.2018

Für den jahrelangen Streit zwischen Verlegern und öffentlich-rechtlichen Sendern ist eine Lösung gefunden: Die Online-Angebote von ARD und ZDF sollen künftig ihren Schwerpunkt auf Bewegtbild und Ton legen.

14.06.2018
Anzeige