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Nutzer verklagen Apple wegen iPhone-Drosselung

Sammelklage in den USA Nutzer verklagen Apple wegen iPhone-Drosselung

Nach zahlreichen Beschwerden und der Veröffentlichung einer umfassenden Analyse hat der Technologiekonzern Apple zugegeben, die Leistung älterer iPhones zu drosseln. Nun haben mehrere US-Nutzer Sammelklagen gegen das Unternehmen aus Cupertino eingereicht.

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US-Nutzer haben Sammelklage gegen Apple eingereicht.

Quelle: dpa

Cupertino. Nachdem bekannt wurde, dass Apple zum Teil die Leistung von iPhones mit abgenutzten Batterien drosselt, ziehen jetzt die ersten Kunden vor Gericht. In Kalifornien, New York und Illinois haben mehrere Nutzer Klage eingereicht und werfen dem Unternehmen vor, mit der gezielten Drosselung Kunden „auf betrügerische Weise“ zum Kauf neuer Geräte verleitet zu haben. Den Sammelklagen können sich weitere Nutzer anschließen. Bei einer Niederlage vor Gericht müsste Apple nicht nur den Klägern, sondern auch alle anderen betroffenen US-Kunden entschädigen. Bisher hat das Unternehmen die eingereichten Klagen nicht kommentiert.

Zuvor hatte der Geekbench-Entwickler John Poole die Leistungen der älteren Modelle untersucht. Seine Ergebnisse zeigten, dass bei iPhones mit alter Batterie die Spitzenleistung des Prozessors gedrosselt war, während sie nach einem Batteriewechsel auf normales Niveau zurückkehrte.

Apple bestritt die Messergebnisse nicht und verwies auf Maßnahmen zur Regelung des Spitzen-Stromverbrauchs bei abgenutzten Batterien. Die Spitzen-Strombelastung werde bei Bedarf „geglättet“, teilte der Konzern mit. Dies passiere zwar nur bei Kälte, niedriger Batterieladung oder abgenutzten Batterien. Die klagenden Verbraucher argumentieren, dass ein Batteriewechsel viel günstiger sei als der Kauf eines neuen Geräts. Apple weise jedoch die Kunden auf diesen Weg, ihr iPhone schneller zu machen, nicht hin.

Von RND/dpa

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