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Medien „Super Mario Party“ im Spieletest: Party im Königreich der Pilze
Nachrichten Medien „Super Mario Party“ im Spieletest: Party im Königreich der Pilze
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17:00 04.11.2018
Mario, seine Freunde und Feinde wollen herausfinden, wer der wahre Champion ist. Quelle: Hersteller
Leipzig

Der virtuelle Brettspielspaß im Pilzkönigreich geht in die elfte Runde. Mit so etwas wie einer Handlung hält sich „Super Mario Party“ gar nicht lang auf: Mario, seine Freunde und Feinde wollen herausfinden, wer der wahre Champion ist. Dafür stehen diesmal mehr Figuren und Spielmodi denn je zur Auswahl.

Der Kern von „Mario Party“ ist und bleibt der klassische Brettspielmodus. Vier Spieler treten hier gegen- und nacheinander an. Am Anfang jeder Runde wird gewürfelt, am Ende geht es in einem Minispiel um Münzen. Von denen können Sterne erworben werden, die schlussendlich über Sieg und Niederlage entscheiden.

Glück ist hier nach wie vor maßgeblich: Wer zu Beginn dreimal nur eine Zwei würfelt, hat schnell das Nachsehen. Ein bisschen Strategie kommt dafür durch die neuen individuellen Würfel, die jeder der 20 Charaktere mitbringt, ins Spiel.

Strategischer Zwei-gegen-Zwei-Modus

Umso mehr Geschick ist bei den kreativen Minispielen gefragt, die verstärkt auf die Bewegungssteuerung und die Vibrationsfunktion der Switch-Controller setzen. Während in einem Spiel ein simpler Laufparcours ansteht, muss im nächsten mittels Schütteln des Joycons ein Bonbonglas entleert werden. Diese Spiele dauern selten länger als eine Minute und verzichten zum Glück darauf – „Mario Party“-Veteranen erinnern sich –, einfach möglichst schnell auf einen Knopf zu hämmern.

Deutlich strategischer fällt der Zwei-gegen-zwei-Modus aus, bei dem sich die Figuren offener übers Spielfeld bewegen können. Wer mehr Lust auf ein Mit- statt auf ein Gegeneinander hat, setzt sich mit drei Begleitern ins virtuelle Boot, paddelt mittels Joycons einen Fluss entlang und absolviert währenddessen Teamspiele.

Der neue Musikmodus setzt ebenfalls auf die Bewegungssteuerung, ist im Kern simpel, aber äußerst unterhaltsam. Und die vier Spezialminispiele, unter anderem Panzerschlacht und Baseball, bei denen der mobile Switch-Bildschirm zwischen die Spieler gelegt wird, ist vor allem für unterwegs ideal.

Die Oberwelt von „Super Mario Party“ bietet noch einige Überraschungen. So können sich die Spieler erstmals online duellieren. Jedoch fällt der Umfang aktuell ernüchternd aus: Für den Standardmodus stehen lediglich vier kleine Spielbretter zur Verfügung, von den 80 Minispielen hat man nach wenigen Partien alle gesehen. Da sollte Nintendo bald nachliefern.

Mehr gibt es aber nicht auszusetzen. Selbst die Optik, die Mario-typisch knuffig bunt und detailverliebt ist, ist gelungen. Besonders die Animationen der Figuren bieten immer wieder Anlass zum Schmunzeln. „Super Mario Party“ macht seinem Namen also alle Ehre: Es ist ein ideales Spiel für Freunde und Familien.

Info: „Super Mario Party“ für die Nintendo Switch, freigegeben für alle Altersstufen, ca. 55 Euro.

Von Christian Neffe

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