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Medien Verbände begrüßen Verlegerrecht
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17:31 20.06.2018
Zeitungen und Zeitschriften sollen den gleichen rechtlichen Rahmen wie Film und Fernsehen haben. Quelle: Foto: EPD
Berlin

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) haben begrüßt, dass sich nach EU-Kommission und EU-Ministerrat am Mittwoch auch der Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments für das Verlegerrecht ausgesprochen hat. „Die Mitglieder des Rechtsausschusses im Europaparlament haben mit ihrem Beschluss ein wichtiges Zeichen für die Sicherung des freien, unabhängigen Journalismus in der digitalen Welt gesetzt“, sagte ein Sprecher der Verbände in Berlin.

Die Verlegerverbände betonten, dass es höchste Zeit sei, den Zeitungen und Zeitschriften den gleichen rechtlichen Rahmen zuzugestehen, der schon lange für Film, Fernsehen und Musik gelte. Beim Verlegerrecht geht es darum, Dritte daran zu hindern, Inhalte und Marken der Zeitungen ohne angemessene Gegenleistungen für eigene kommerzielle Zwecke zu verwenden.

Aus Sicht der Verbände sei professioneller Journalismus die beste und wichtigste Reaktion auf Polemik und Falschinformationen im Internet.

Die Verlage würden täglich mit ihren Investitionen und Innovationen für diese Leistung garantieren. „Die positive Entscheidung des Rechtsausschusses ist nicht nur für große, sondern auch für kleinere und mittlere Verlagshäuser, die angesichts der Marktdominanz großer Onlineplattformen dringend eine Rechtsgrundlage für ihre Geschäftsmodelle benötigen, von entscheidender Bedeutung“, sagte der Sprecher.

Von RND

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