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Autodiebe greifen Polizei an - Mutmaßliche Täter in Haft

Kriminalität Autodiebe greifen Polizei an - Mutmaßliche Täter in Haft

Gegen zwei mutmaßliche Autodiebe, die am Freitag im deutsch-polnischen Grenzgebiet zwei Polizisten verletzt und einen Streifenwagen gestohlen hatten, ist Haftbefehl erlassen worden.

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Zwei Männer haben am Freitagnachmittag nahe der polnischen Grenze einen Beamten entwaffnet und einen Streifenwagen gestohlen - beide Täter konnten noch am selben Tag festgenommen werden.

Quelle: Jens Büttner/Symbolbild

Ahlbeck/Neubrandenburg. Das bestätigte ein Sprecher des Polizeipräsidiums in Neubrandenburg.

Die beiden Männer waren in Ahlbeck in der Nähe von zwei gestohlenen Autos von Streifenbeamten gestellt worden, hatten sich aber ihrer Festnahme widersetzt. Während einer der Verdächtigen zu Fuß flüchtete, griff der zweite Mann die Beamten an, erbeutete eine Dienstwaffe und flüchtete mit einem Streifenwagen. Die beiden Polizisten wurden bei dem Handgemenge verletzt.

Der zu Fuß Geflüchtete wurde kurz darauf von einem Polizeihubschrauber aus auf einer Wiese entdeckt. Der 57-Jährige leistete bei seiner Festnahme keinen Widerstand, berichtete die Polizei. Der zweite Verdächtige habe in Eggesin einen Autofahrer niedergeschlagen und sei mit dessen Fahrzeug weitergefahren, hieß es. Der gestohlene Streifenwagen sei mit Totalschaden in einem Wald entdeckt worden. Den Mann konnte die Polizei später ebenfalls festnehmen. Die geraubte Dienstwaffe hatte er nicht mehr dabei.

In dem Gebiet in Vorpommern werden immer wieder gestohlene Fahrzeuge nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus anderen westeuropäischen Ländern sichergestellt. Die Region gilt als Transitstrecke für Autoschieber nach Polen. "Das Phänomen ist nicht neu. Damit haben wir schon länger zu tun", so ein Polizeisprecher. Neu sei allerdings das rücksichtslose Vorgehen der Täter. "Dass die Beamte angreifen, das ist eine neue Qualität."

dpa

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