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Brände mit Dämmstoffen an Häusern werden untersucht

Bau Brände mit Dämmstoffen an Häusern werden untersucht

Die Bauminister wollen auf bundesweit rund 20 Brände reagieren, die es im Zusammenhang mit der Verwendung von Dämmmaterialien aus Polystyrol bei der energetischen Sanierung von Gebäuden gegeben hat.

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Wärmedämmung an der Fassade eines Kindergartens in Straubing.

Quelle: Armin Weigel/Archiv

Saarbrücken. Bei einer gemeinsamen Konferenz in Saarbrücken wurde deshalb der Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau- und Wohnungswesen beauftragt, alle relevanten Brand-Ereignisse von Wärmedämmverbundsystemen mit Polystyroldämmstoffen zu untersuchen. Das teilte Saar-Innenministerin Monika Bachmann (CDU) zum Abschluss einer Konferenz von Bund und Ländern am Freitag in Saarbrücken mit.

Nach Abschluss der Ermittlungen, an denen sich auch Experten der Feuerwehr beteiligen werden, sollen im Frühjahr 2013 konkrete Handlungsempfehlungen ausgesprochen werden. Man wolle bestmögliche Sicherheit für die Bürger, sagte Bachmann. Bundesbauminister Peter Ramsauer (CSU) erklärte, er gehe davon aus, dass die Gefahren minimiert werden. Sein Staatssekretär Rainer Bomba warnte davor, Panik zu verbreiten.

Mit einer Änderung der Musterbauordnung, die einen Orientierungsrahmen für die Baugesetzgebung der Länder darstellt, wurde die Forderung von Verbänden aufgegriffen, den Belangen von Behinderten durch Barrierefreiheit beim Bauen zu entsprechen. In Einrichtungen für pflegebedürftige oder behinderte Menschen sollen die Patienten, die sich bei einem Feuer nur eingeschränkt selbst retten können, durch eine neue Vorschrift besser vor einem Brand geschützt werden. Die Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz-Stiftung hält Änderungen für dringend erforderlich. Vorstand Eugen Brysch sagte der dpa: "Der Brandschutz in Lagerhallen ist in Deutschland besser als in Pflegeeinrichtungen."

dpa

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