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Panorama Brandon Flowers: "Las Vegas kann deprimieren"
Nachrichten Panorama Brandon Flowers: "Las Vegas kann deprimieren"
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17:26 13.09.2012
Brandon Flowers meldet sich mit seiner Band The Killers zurück. Quelle: Peter Klauzner

Wie groß ist der Druck, wenn man nach einem Mega-Hit wie "Human" neue Songs schreiben muss, die unweigerlich daran gemessen werden?

Flowers: "Wir hatten das bei jedem neuen Album. Uns gelangen ein paar erfolgreiche Songs schon auf der ersten Platte, und wir mussten dann bei der nächsten die Erwartungen erfüllen. Die Menschen brauchen manchmal etwas, um sich daran zu gewöhnen, wenn wir uns etwas verändern. Aber wir haben auf dem neuen Album zum Beispiel den Song "Here With Me", der es "Human" noch zeigen könnte."

Wie hat die Stadt Las Vegas, aus der Sie kommen, die Killers geprägt?

Flowers: "Las Vegas kann deprimieren, weil die meisten Menschen nicht gewinnen. Aber ich zehre von der Energie der Leute, die mit leuchtenden Augen nach Las Vegas kommen - nicht derer, die mit gesenktem Kopf nach Hause fliegen. Uns als Band in Las Vegas blieben der Stress und Zynismus erspart, die viele Musiker in New York oder Los Angeles erleben. Wir mussten zwar auch hart arbeiten, aber es war einfach, Auftritte in den vielen Bars zu bekommen. Außerdem fielen wir auf, weil es keine große Szene gab - und da waren plötzlich wir, eine Band, die The Cure und New Order mag."

Nachdem Sie sich einmal einen Bart wachsen ließen, warf ihnen Neil Tennant von den Pet Shop Boys vor, zuviel Wert auf Äußerlichkeiten statt Inhalte zu legen. Haben Sie ihm inzwischen den abgeschnittenen Bart geschenkt, wie damals angedroht?

Flowers: "Nein, ich kam noch nicht dazu. Aber ich habe den Bart dafür immer noch zuhause in der Schublade liegen, er nimmt ja nicht viel Platz ein."

dpa

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