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Panorama Einblicke ins Udo-Universum: Lindenbergs Roadmovie
Nachrichten Panorama Einblicke ins Udo-Universum: Lindenbergs Roadmovie
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11:11 04.09.2012
Udo kommt ins Kino. Quelle: Foto: Britta Pedersen

Dennoch soll das Publikum den Rockstar am Mittwoch (5. September) auch einmal jenseits aller Panik erleben - Backstage und "on the road", in intimen, der Öffentlichkeit sonst meist verborgenen Momenten. In 130 Kinos deutschlandweit ist für einen Abend ein Roadmovie über seine umjubelte Tour 2012 auf großer Leinwand zu sehen.

Lindenberg selbst kommt zur Vorführung in seiner Wahl-Heimat Hamburg im Cinemaxx in der Innenstadt. "Die Tour war das geilste und spektakulärste Ding meiner Karriere", sagte der Rockstar der Nachrichtenagentur dpa. Der Deutschrocker, der seit mehr als vier Jahrzehnten auf der Bühne steht, hatte im März mit seinen Shows die größten Hallen des Landes gefüllt. Dass er damit die erfolgreiche Comeback-Tour von 2008 noch übertreffen würde, habe er selbst nicht für möglich gehalten, meinte der 66-Jährige - und auch nicht, dass ihm das erneut so gelingen kann: "Das kann man echt nicht toppen!"

Etwa ein Abschied von der Bühne? "Niemals!" Unter Deutschlands bekanntestem Hut werden weiter Pläne geschmiedet. "Was Neues muss wieder her", macht Lindenberg klar. "Als Zauberlehrling von Daniel Düsentrieb ist man doch zuständig für Innovation." Neues Album, neue Tour - der Musiker hüllt sich zu Details darüber derzeit lieber noch in Zigarrenrauch und Schweigen. "Die neuen Dinger sind in relaxter Vorbereitung", verrät der Musiker, der seit seinem Comeback ein Dauer-Abo an der Chartspitze zu haben scheint. "Jetzt ist erst mal Feierlaune angesagt." Gefeiert werden soll das Treffen der "Lindianer, Geheimräte und Experten", wie er Freunde und Fans nennt.

Seine Konzerte sind für den Dauerbewohner des Hotels "Atlantic" ohnehin stets eine Art Familientreffen. "Dann kommt der ganze Clan zusammen - ganz wie beim "Paten" in New York", sagt er grinsend. Und so soll der Film, der Ende Oktober auf DVD erscheint, nicht nur den Panikrocker auf, vor und hinter der Bühne zeigen. Auch Prominente wie Ben Becker, Joachim Król, Peter Lohmeyer, Peter Maffay, Jan Delay, Sebastian Krumbiegel und Clueso, aber auch seine Schwester Inge sowie seine "Komplizin" und Fotografin Tine Acke kommen zum Thema "Udo" zu Wort. "Auch für mich bringt der Film viel Überraschendes, Unbekanntes - aus den Tiefen der Garderobenräume und Bandbusse", erzählt er.

Regie bei der 90-minütigen Produktion führte der österreichische Filmemacher Hannes Rossacher, der durch zahlreiche Videoclips und Musikdokus bekannt wurde. "Er hat eine enorme Sensibilität und ein geniales Auge für spezielle Situationen", sagt Lindenberg über den Mann, der schon mit Falco, Queen, den Rolling Stones und Michael Jackson zusammenarbeitete. "Ein echter Rock'n'Roll-Experte", meint Lindenberg. "Ein vom Wahnsinn Geknutschter - ein Kuss, der sehr bedeutsam ist in unserer Branche." Genauso wie das Geheimnis. "Deshalb gab es selbst für ihn ein paar Bereiche im Udo-Universum, wo Kameras tabu waren."

dpa

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