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Panorama Gut behütet: Schöne und sichere Fahrradhelme
Nachrichten Panorama Gut behütet: Schöne und sichere Fahrradhelme
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12:00 03.11.2018
Viele Radfahrer verzichten lieber auf einen Helm – dabei gibt es längst Modelle, mit denen man sich sehen lassen kann. Quelle: Hersteller
Hannover

Mit Aussparung für Dutt oder Pferdeschwanz: Die Helme von Radkappe. Quelle: Radkappe

Der Frisurenfreundliche

Janna Horstmann war es nach eigenen Worten leid, „entweder stylish oder sicher“ durch den Großstadtdschungel Hamburgs zu radeln. Und so kreierte sie ihren eigenen Helm, mit dem beides gelingen sollte. Damit legte sie den Grundstein für ein Start-up-Unternehmen. Der Name ist Programm: Radkappe vertreibt online und in ausgewiesenen Händlergeschäften in Deutschland und Österreich frisurenfreundliche Helme, die mit einer Aussparung am Hinterkopf Platz für Dutt, Chignon und Pferdeschwanz lassen.

Dennoch ist der Helm, den es in mehreren modischen Farben gibt, aufgrund seiner Schlichtheit auch für Männer geeignet. Wie es sich für eine Kappe gehört, sorgt ein Schirm vorn für Schutz vor Sonne und Regen. Bei aller Ästhetik kommt die Sicherheit keineswegs zu kurz: Der 260 Gramm leichte Helm mit EPS-Schale und PVC-Schicht ist mit dem Prüfzeichen mit der Europanorm DIN EN 1078 (CE) versehen, das sich auf Aspekte wie Schadstofffreiheit, stoßdämpfende Eigenschaften und die Befestigung bezieht.

Passt sich an Wetter oder Outfit an: Der Bucket Hat von Yakkay lässt sich mit verschiedenen Mützen und Hüten kombinieren. Quelle: Yakkay

Der Variable

Das dänische Label Yakkay bringt Laufstegmode auf den Fahrradweg: Der von Modebloggern und Fashion-Fans in diesem Sommer gefeierte Bucket Hat ist Teil einer Kollektion von variablen Mützen- und Hutmodellen, die über die Basiskonstruktion von Yakkay, einen einfachen Rundhelm, gestülpt werden können. Je nach Stimmung oder Wetterlage lässt sich der Helm als Sonnen-, Tweed-Hut oder auch sportliches Cap tarnen.

Für winterliche Ausflüge im Sattel eignet sich die Kunstpelzkappe Luzern White – leuchtet auch schön im Dunkeln, was zusätzlich für Sicherheit sorgt. Das PC-Gehäuse des Helms ist mit einer EPS-Innenschale ausgestattet. Für Belüftung sorgen sechs Löcher auf der Oberfläche. Auch dieser Helm trägt das Zertifikat DIN EN 1078 sowie das in den USA gültige Siegel CPSC.

Kühler Kopf garantiert: Der Casco Activ 2 Quelle: Casco

Der Sportliche

Der Casco Activ 2, Testsieger 2017 von Stiftung Warentest und ADAC, ist weniger elegant, dafür umso schnittiger und wird vom Hersteller vor allem für die Stadt empfohlen. Hier lässt sich selbst im dicksten Verkehr ein kühler Kopf bewahren – dank der 30 Belüftungsschlitze mit integriertem Insektengitter.

Die Testjury lobte unter anderem die „sehr gute Schutzfunktion“ beim Sturz auf den Kopf sowie die „einfache Handhabung“. Sämtliche Sicherheitsnormen sind erfüllt. Ein modisches Highlight gibt es: Die Farbe der reflektierenden Rallye­streifen ist auf der Casco-Farbpalette „My Style“ von „Bianci“ bis „Lime“ individuell wählbar.

Dezent und elegant: Die Helme von Sahn. Quelle: Sahn

Der Minimalistische

Der Name verspricht, was er hält: Sahn steht für Helme aus dem kanadischen Vancouver, die an Sahne-Toffee oder Softeis erinnern. Die matten oder glänzenden Beschichtungen gibt es in Beige, Rosé, aber auch Schwarz und Anthrazit. Die Form ist eher rund, mit einem kleinen Schirmchen vorn. Das schlichte Design sorgt für eine schmale Silhouette und mutet zeitlos elegant an.

Das Material besteht aus einer Schale aus dem thermoplastischen Kunststoff ABS, der als besonders schlagfest und kratzfest gilt. Der Helm entspricht den Anforderungen des US-Sicherheitszertifikats CPSC. Allerdings ist er mit 430 Gramm Gewicht nicht so leicht, wie er aussieht.

Pustet sich im Ernstfall auf: Der Airbag-Helm von Hövding. Quelle: Hövding

Der Airbag

Der Airbag-Helm des schwedischen Herstellers Hövding sieht aus wie eine Halskrause. Und so wird er auch getragen. Eingebaute Sensoren reagieren im Falle eines Sturzes und blasen die Halskrause innerhalb einer Sekunde zu einer großen Kapuze auf. Diese soll dann, wie ein Airbag, den Kopf schützen.

Nach einer Studie der Stanford University von 2016 ist diese an eine Trockenhaube erinnernde Variante achtmal sicherer für den Kopf als herkömmliche Helme. Mit reflektierenden Überzügen in unterschiedlichen Farben und mit diversen Mustern lässt sich die Halskrause zu einer Art extravagantem Schal aufwerten. Der dürfte aber gerade bei hohen Temperaturen eher störend und unpraktisch sein.

Glanzvoll: Das Modell Mirror von Bobbin. Quelle: Bobbin

Der Glanzvolle

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer sind die schönsten Fahrradfahrer im Land? Natürlich jene, die das Modell Mirror, zu Deutsch: Spiegel, der Marke Bobbin aus dem Norden Londons tragen. Die Helme sind mit ihren glanzvollen Oberflächen in den Farben Gold, Bronze, Silber oder Roségold ein echter Hingucker. Auf diese Weise werden Fahrradfahrer kaum übersehen.

Trotz des heißen Designs wird der Kopf gut durch die elf Schlitze im Helm belüftet. Für maximalen Komfort und optimale Sicherheit sorgt ein EPS-Schaumkern mit einer ABS-Schale. Der Helm wiegt laut Herstellerangaben 370 Gramm und trägt das Siegel EN 1078.

Info: Die in diesem Text genannten Helme stellen eine von der Redaktion unabhängig nach optischen Kriterien zusammengestellte Auswahl dar. Sie sind keine ausdrückliche Empfehlung.

Von Kerstin Hergt

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