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Panorama Hamburger Frachter rettete 26 Seeleute
Nachrichten Panorama Hamburger Frachter rettete 26 Seeleute
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11:30 18.06.2013
Von Frank Behling
 Im Indischen Ozean ist am Montagabend das Großcontainerschiff „MOL Comfort“ gesunken. Quelle: Behling (Archiv)

Etwa 200 Meilen östlich der jemenitischen Küste war der Rumpf des 2008 auf der Mitsubishi Werft in Nagasaki gebauten Schiffes aus noch ungeklärter Ursache in der Mitte durchgebrochen. Die indische Küstenwache übernahm nach dem Notruf die Koordination zur Rettung der 26 Seeleute von dem unter Bahamas-Flagge fahrenden Schiff.

Der 320 Meter lange Containerfrachter „Yantian Express“ der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd traf als erstes Schiff bei dem Havaristen ein. Die Besatzung rettete die Seeleute. Dabei handelt es sich laut Küstenwache um 14 Seeleute von den Philippinen und zwölf  Seeleute aus Russland. Angesichts der dramatischen Entwicklung an Bord mussten sie in ein Rettungsboot und zwei Rettungsinseln steigen. Kurz nach der Rettung sei das Schiff gesunken, heißt es in einer Mitteilung der Küstenwache. Die „Yantian Express“ bringt die geretteten Seeleute der „MOL Comfort“ nach Sri Lanka.

Die 2008 gebaute „MOL Comfort“ war bis 2012 unter dem Namen „APL Russia“ im Liniendienst zwischen Asien und Europa. Die aktuelle Reise führte mit 4500 Containern von Singapur nach Saudi-Arabien. Ein Teil der Container sowie größere Mengen Schweröl aus den Treibstofftanks des zerbrochenen Schiffs sollen laut Küstenwache an der Unglücksstelle treiben.     

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