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Panorama Die Hauswinkelspinne ist zurück in Deutschlands Wohnungen
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19:22 25.09.2018
Die Hauswinkelspinne kommt in die deutschen Haushalte. Quelle: picture alliance/blickwinkel/J. Fieber
Hannover

Mit dem Herbst kommt auch die Hauswinkelspinne. Auf der Suche nach einem warmen, trockenen Plätzchen schlüpft sie durch Fenster und Türen, um ihr Netz zu spinnen. Anschließend nistet sie sich vor allem in Kellern, Dachböden, Mauern und Schuppen ein. In diesem Jahr ist die Hauswinkelspinne, welche zur Gattung der „Tegenaria-Spinnen“ gehört, vermehrt in Wohnungen zu finden. Eine schlechte Nachricht für alle Spinnen-Phobiker. Schuld daran ist das Wetter.

Wie gefährlich sind europäische Spinnen? Fressen die Weibchen wirklich die Männchen? Und warum heißt eine Spinnenart wie ein berühmter Popstar? Acht Fakten, die Arachnophobiker nicht beunruhigen.

Wo kommen Hauswinkelspinnen vor?

Die Winkelspinne ist in Mitteleuropa beheimatet. Gerade im September und Oktober sind die Tiere in Deutschland besonders aktiv. Zu dieser Zeit schwärmen Männchen aus, um sich mit den Weibchen zu paaren. Deswegen werden die großen Spinnen in diesem Zeitraum relativ häufig in deutschen Haushalten angetroffen.

Spinne im Haus! Was tun?

Die bekannte Hausspinne ist sehr wichtig für unser Ökosystem, deshalb sollte die Hauswinkelspinne nicht getötet werden. Sie verspeist unerwünschte Insekten wie Mücken, Fliegen oder Kellerasseln. Laut der Deutschen Wildtier Stiftung vertilgen Spinnen, die auf einem Hektar Wiesenland leben, jährlich rund 50 Tonnen Insekten.

Wer einen unerwünschten Gast in seinen eigenen vier Wänden entdeckt, sollte den Achtbeiner mit einem Glas oder einem Stück Pappe einfangen und ins Freie bringen. Wer weitere Begegnungen vermeiden möchte, kann Fliegengitter an den Fenstern und Bürsten an den Türschlitzen installieren.

Gibt es Hausmittel gegen die Spinnen?

Ein beliebtes Hausmittel gegen Spinnen ist Lavendel. Eine Lavendelpflanze an Tür und Fenster des Eigenheims kann eine natürliche Aroma-Barriere darstellen. Diese Methode ist allerdings umstritten und ihre Wirksamkeit konnte noch nicht belegt werden.

Ist die Hauswinkelspinne giftig?

Ob ihrer überdurchschnittlichen Größe – bis zu zehn Zentimeter – wirkt die Hauswinkelspinne im Vergleich zu anderen Krabbeltieren besonders gefährlich. Doch die Sorgen sind unbegründet, denn die Hausbesetzer sind für den Menschen völlig ungefährlich. Ein Biss ist harmlos und hat keine Nachwirkungen zur Folge. Im Gegensatz zu anderen Spinnen ist der Biss einer Hauswinkelspinne ungiftig. Also kein Grund zur Sorge.

Wie gefährlich sind europäische Spinnen? Fressen die Weibchen wirklich die Männchen? Und warum heißt eine Spinnenart wie ein berühmter Popstar? Acht Fakten, die Arachnophobiker nicht beunruhigen.

Von RND/ka

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