Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Panorama Justizminister von US-Staat gegen bewaffnete Lehrer
Nachrichten Panorama Justizminister von US-Staat gegen bewaffnete Lehrer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:10 04.08.2013
Krisentraining für US-Lehrer nach dem Amoklauf im Dezember 2012 in Newtown, bei dem 26 Menschen starben. Quelle: Jeff Kowalsky/Archiv
Washington

Rund 20 Lehrer sollten im Schulbezirk Clarksville Pistolen mit 9mm-Kaliber erhalten und an fünf Schulen dafür sorgen, dass Schützen bei möglichen Schießereien in Schach gehalten werden können, bis die Polizei eintrifft.

Gegen diese Idee wandte sich nun Justizminister Dustin McDaniel in einem Gutachten: Zwar dürften private Sicherheitsfirmen bewaffnete Wachleute an Schulen schicken, für Lehrer an öffentlichen Schulen gelte dieser Passus im Waffengesetz von Arkansas jedoch nicht. Da die Auffassung des Demokraten McDaniel rechtlich nicht bindend ist, bleibt es aber Sache der Staatsanwaltschaft, den Plänen aus Clarksville einen Riegel vorzuschieben.

Die Lehrer hatten an 53 Trainingsstunden teilgenommen - deutlich mehr als für private Sicherheitsleute vorgeschrieben - und sollten fortlaufend geschult werden. Rund 70 000 Dollar (52 700 Euro) hat der Bezirk für Training und Waffen bereits ausgegeben, berichtete die Lokalzeitung "Arkansas Times" am Donnerstag.

Mindestens sechs Bundesstaaten der USA versuchen bereits, mit Hilfe bewaffneter Wachleute die Sicherheit an Schulen zu erhöhen. Laut einem Bericht der "New York Times" gab es dieses Jahr in über 30 Staaten Gesetzesinitiativen, die Mitarbeitern öffentlicher oder privater Schulen das Tragen von Waffen erlauben sollten.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ein Lokführer ist am Kölner Bahnhof zu früh gestartet und wurde bei der Ausfahrt mit einer Zwangsbremsung gestoppt. Durch den Zwischenfall am Freitagabend sei es zu Verspätungen im Zugverkehr gekommen, von denen tausende Reisende betroffen waren, teilte ein Bahnsprecher am Samstag mit.

04.08.2013

Bunte Trucks, Regenbogenfahnen und Partystimmung: Zum 33. Mal ist die Parade des Christopher Street Day durch die Hamburger Innenstadt gezogen. Rund 125 000 Teilnehmer waren beim Umzug am Samstag dabei, teilte die Polizei mit.

04.08.2013

Bei einer Kollision zweier Schiffe auf dem Rhein in Köln sind acht Menschen verletzt worden. Ein Ausflugsschiff, auf dem eine Hochzeitsgesellschaft feierte, stieß nach Angaben von Feuerwehr und Polizei mit einem Frachtschiff zusammen.

04.08.2013
Anzeige