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Kaum Schäden nach schwerem Beben vor Philippinen

Erdbeben Kaum Schäden nach schwerem Beben vor Philippinen

Keine 24 Stunden nach dem starken Erdbeben vor den Philippinen sind tausende Küstenbewohner am Samstag in ihrer Dörfer zurückgekehrt. Sie waren am Freitagabend aus Angst vor einem Tsunami geflüchtet, doch blieben die befürchteten Wellen aus.

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Der Erdstoß hatte eine Stärke von 7,6.

Quelle: Francis R. Malasig

Manila. Auch sonst hielten sich die Schäden trotz einer Bebenstärke von 7,6 in Grenzen, wie das Büro für Zivilverteidigung berichtete. Eine Frau kam bei einer Sturzflut ums Leben. Das Institut für Vulkanologie registrierte mehr als 130 Nachbeben.

"Nach ersten Berichten sind die Schäden minimal", sagte der Chef der Behörde für Zivilverteidigung, Benito Ramos. In der Provinz Eastern Samar wurden nach seinen Angaben zwei Brücken beschädigt und mehrere Straßen rissen auf. Eine Turnhalle hatte Risse in den Mauern. Weiter südlich brannte ein Haus ab, nachdem das Beben eine Gaslampe umgestürzt hatte. Verletze gab es dort nicht. In Cagayan de Oro passierte die Sturzflut und ein Erdrutsch mehrere Häuser. Ein Fünfjähriger wurde verletzt. In Eastern Samar besuchten tausende Menschen am Samstag Dankgottesdienste.

Das Epizentrum lag rund 100 Kilometer vor der Ostküste. Für die Region einschließlich Indonesien, Taiwan und Japan wurde vorübergehend Tsunami-Alarm ausgelöst. In sechs Provinzen entlang der philippinischen Küste riefen die Behörden die Menschen zur Flucht auf. Tausende Einwohner folgten dem Aufruf. "Einige Menschen waren zunächst nervös und wollte nicht zurückkehren, aber die Gefahr ist vorbei", sagte Ramos.

dpa

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