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Panorama Kind tritt auf Spielplatz in HIV-Spritze
Nachrichten Panorama Kind tritt auf Spielplatz in HIV-Spritze
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12:55 05.09.2018
Eine benutzte Spritze liegt im Sand – häufig auch auf Spielplätzen. Quelle: Symbolbild: Raine Dröse
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Berlin

Eine Horrorvorstellung für die Eltern: Ein Kind tritt auf einem Spielplatz in eine HIV-Spritze und könnte sich angesteckt haben. Das ist nun einem Fünfjährigen in Berlin-Kreuzberg passiert. Die bestürzte Mutter bringt ihren Sohn unter Schock ins Krankenhaus: Der Junge war zuvor beim Spielen in eine offene Spritze getreten. Nach einem Bericht der „Berliner Zeitung“ soll die Mutter nur wenige Meter von dem Kind entfernt gewesen sein, als es zu dem Vorfall kam. Als es die Schuhe auszieht, bemerkt der Fünfjährige, dass sich die Nadel in seinen großen Zeh gebohrt hat. Er blutet.

In der Nadel befinden sich HI-Viren

Im Krankenhaus wird der Mutter mitgeteilt, dass sich in der Nadel HI-Viren befinden, die bei einer Ansteckung möglicherweise die Krankheit Aids auslösen können. Der Junge wird untersucht, allerdings können die Mediziner erst in sechs Wochen sagen, ob sich das Kind tatsächlich angesteckt hat. So lange brauche der Körper, bis er Antikörper bildet, die dann im Blut nachgewiesen werden können. Nun beginnt für die Familie eine lange Zeit der Ungewissheit. „Wir sind am Ende mit den Nerven“, sagte die verzweifelte Mutter der „Bild“-Zeitung. Allerdings soll die Ansteckungsgefahr gering sein, sagte ein Sprecher der Aids-Hilfe.

Auf vielen Plätzen liegen benutzte Spritzen

Immer wieder kommt es in Städten zu bedrohlichen Situationen wie diesen. Drogenabhängige lassen teilweise benutzte und verunreinigte Spritzen offen auf Spielanlagen oder in Parks liegen.

Von RND/hma

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