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McDonald`s verzichtet bald auf Plastikbecher

Umweltschutz McDonald`s verzichtet bald auf Plastikbecher

Der Umwelt zuliebe hat McDonald`s bereits im Jahr 2014 auf Ökostrom umgestellt. Nun geht die Burgerkette einen Schritt weiter – und möchte bis Ende 2019 alle Plastikbecher aus den Restaurants verbannen.

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McDonalds setzt ein Zeichen für den Umweltschutz – und verzichtet ab Ende des Jahres 2018 auf Plastikbecher.

Quelle: dpa

Chicago. McDonald`s setzt ein Zeichen für den Umweltschutz: Die Fast-Food-Kette will bis Ende 2019 alle Plastikbecher aus den Restaurants verbannen. Wie die „Chicago Tribune“ berichtete, will der beliebte Burgerladen auf ökologische Alternativen zum Stryropor-Becher zurückgreifen. Die Firma kündigte an, spätestens ab 2020 ausschließlich faserbasiertes Material nutzen zu wollen.

Plastik belastet die Weltmeere

Styropor birgt viele Vorteile für die Verpackung von Lebensmitteln – die Becher und Schalen sind billig in der Herstellung und halten Getränke und Speisen lange warm oder kalt. Für die Umwelt allerdings ist der Schaumkunststoff eine große Belastung. Wie auch andere Kunststoffarten zersetzt sich Styropor recht langsam, der Vorgang dauert bis zu 50 Jahre. Der Restmüll belastet dadurch viele Jahre die Meere.

Viele Unternehmen haben bereits umgestellt

Mittlerweile verzichten zwar viele Unternehmen auf die Nutzung von Plastikbecher, in vielen Supermärkten wurden die Plastiktüten durch Papiertaschen ersetzt – trotzdem finden sich gerade im Fast-Food-Bereich noch zahlreiche Becher aus Styropor, etwa bei Dunkin`Donuts. Aktivisten hoffen nun, dass auch diese Firmen dem guten Beispiel folgen und sich für den Umweltschutz einsetzen.

Ökostrom seit 2014

Für McDonald`s ist die Becherumstellung aber nicht der erste Schritt für mehr Nachhaltigkeit: Im Jahr 2014 haben die Betreiber in allen Restaurants auf Ökostrom umgestellt. Damit hat sich der CO2-Ausstoß des Unternehmens innerhalb eines Jahres um 80.000 Tonnen verringert.

Keine Antibiotika-Hühner mehr

Das Fleisch in Fast-Food-Ketten ist bereits vor Jahren in Verruf geraten – ein hoher Fett- und Zuckeranteil, zuviel Salz und in einigen Produkten finden sich immer wieder Rückstände von Antibiotika. Holger Beeck, Deutschland-Chef des Unternehmens, sagte dem „Tagesspiegel“ in einem Interview, dass künftig nur noch Fleisch von Hähnchen verarbeitet werden soll, die nicht mit Antibiotika in Berührung gekommen sind.

Digitaler Bestellvorgang

Bereits im vergangenen Jahr stellte sich die Burgerkette mit einem neuen Bestellsystem der Digitalisierung. Dabei wird nicht mehr direkt am Schalter bestellt, sondern an einem großen Bildschirm – gezahlt wird entweder direkt mit Karte oder wie gewohnt am Schalter. Das System soll im Jahr 2018 weiter ausgebaut und in etwa 100 deutschen Filialen eingeführt werden.

Von RND/lf

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