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Messe für Kreative: Berliner Musikwoche hat begonnen

Musik Messe für Kreative: Berliner Musikwoche hat begonnen

Mit Fachvorträgen über die Zukunft der Pop- und Kreativbranche hat am Mittwoch die dritte Berlin Music Week begonnen. Der mehrtägige Branchentreff (5.-9. September) soll Künstler und Akteure der Musikindustrie zusammenbringen.

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Die Berliner Musikwoche will sich als internationaler Branchentreff für Künstler und Produzenten etablieren.

Quelle: Hannibal

Berlin. Knapp 2000 Fachbesucher aus dem In- und Ausland haben sich nach Angaben der Veranstalter angemeldet. Neben Konferenzen und Workshops für Profis gibt es für Musikfans Hunderte Konzerte.

Auch ohne die Popkomm sei das Konferenzprogramm "sehr dick" geworden, sagte Projektleiter Björn Döring zur Eröffnung. Mit vielen namhaften Bands könnten sich zudem die Konzerte sehen lassen. Die Musikmesse war bislang ein wichtiger Teil der Music Week, nach einem Besucherminus gibt es die Popkomm aber diesmal nicht. Das Format "Word on Sound" soll den Verlust auffangen.

Wie sich mit Kunst auch Geld verdienen lässt, erläuterte zum Auftakt Tess Taylor, Präsidentin von NARIP, einem globalen Netzwerk der Musikindustrie. Viele Musiker hätten Probleme, von ihrer Kunst auch leben zu können, berichtete Taylor. Oft fehle es allerdings auch an Professionalität und Risikobereitschaft. Marusha, bekannte Djane und Veteranin der Loveparade, hielt einen Vortrag über Gentrifizierung und Subkultur.

Festivalzentrum ist ein ehemaliger Speicher am Spreeufer im Szenebezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Überschattet wird das Event diesmal vom Streit um die Gema-Tarifreform. Clubbetreiber sehen sich wegen der geplanten Gebührenerhöhung in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht. Für Donnerstag sind bundesweit Demonstrationen angekündigt.

dpa

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