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Panorama Schäfer setzt Belohnung aus
Nachrichten Panorama Schäfer setzt Belohnung aus
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09:47 21.09.2018
Die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern fahndet nach den 150 gestohlenen Schafen. Quelle: dpa
Burow

Die Fahndung läuft. Doch noch immer gibt es keine heiße Spur von den 150 Schafen, die Anfang der Woche von einer Weide in Mecklenburg-Vorpommern gestohlen wurden. Für Wanderschäfer Theo Seiter ist der dreiste Diebstahl ein Desaster: Der Schaden liegt nach seinen Angaben bei knapp 23 000 Euro.

Bauer setzt 2000 Euro Belohnung für Hinweise auf vermisste Schafe aus

„Leute, die so etwas machen, sind mit allen Wassern gewaschen und gehen über Leichen“, sagte Seiter im Interview mit RTL. Er hat für Hinweise eine Belohnung von 2000 Euro ausgesetzt.

Die Tiere der Rassen Texel und Schwarzköpfiges Fleischschaf hatten im Kreis Mecklenburgische Seenplatte auf Wiesen geweidet und sollen zwischen Montag und Dienstagnachmittag gestohlen worden sein. Seiter – ein Wanderschäfer aus der Region – hatte 150 seiner insgesamt 380 Schafe als gestohlen gemeldet.

Polizei: Noch keine heiße Spur bei vermissten Schafen

Die Ermittlungen in dem Fall hat die Kriminalpolizei übernommen. Es seien zwar Hinweise eingegangen, es gebe aber noch keine heiße Spur, sagte eine Polizeisprecherin.

Aus Reifenspuren schlossen Ermittler, dass die Schafe zusammengetrieben und mit mindestens einem größeren Fahrzeug weggefahren wurden. „Wir hoffen jetzt auf Hinweise, wo vielleicht plötzlich eine Schafherde auftaucht und es vorher keine Schafe gegeben hat“, erklärte Polizeisprecherin Kathrin Jähner.

Ob die Schafe je wieder auftauchen, ist ungewiss. Schäfer Seiter will laut NDR trotz des großen Schadens jedoch nicht aufgeben. Er werde demzufolge aber Sicherheitsmaßnahmen ergreifen.

Von RND/iro/dpa

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