Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Panorama Schulz und Sühne
Nachrichten Panorama Schulz und Sühne
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:59 08.09.2017
Politiker sind doch auch nur ganz normale Menschen, die in ihrer Jugend ganz normale Dummheiten anstellen. Quelle: gpt
Hannover

Dieser Wahlkampf ist ja ungefähr so aufregend wie eine Flasche Mineralwasser mit Jörg Schönenborn. Aber der Martin Schulz – wir berichteten gelegentlich – hat jetzt einen richtigen Knaller ausgepackt: Der “Sausack“ (Schulz über Schulz) hat als Lümmel im Saarland tatsächlich mal in einer durchzechten Nacht ein Paket Waschpulver ins Freibad geschüttet! Potztausend! Das ganze Paket! Der verrückte Hund!

Mal abgesehen von der Frage, warum man als Jugendlicher im deutsch-französischen Grenzgebiet nachts ein Paket Waschpulver mit sich herumträgt: Angela Merkel hätte das niemals getan. Die Kanzlerin verwendet gar kein Waschpulver. Die reibt sich höchstens mal mit einem groben Bimsstein ab.

Harzige Baumhöhlen

Auf die Frage, was das Verrückteste war, was sie je getan habe, sagte Merkel mal: “Mit einem neuen Trainingsanzug aus einem Westpaket in eine harzige Baumhöhle zu kriechen.“ War aber nicht so schlimm: Einfach mit einem groben Bimsstein abgerieben, und die war wie neu, die Jacke.

Aber das Dollste, was der Schulz jemals angestellt hat, das war – chrchrchrchr! – noch viel doller: “Den größten Mist, den ich gebaut habe, kann ich nicht öffentlich machen“, sagte er. Dabei weiß doch jeder, dass der größte Mist, den er je gebaut hat, das Spaßbad in Würselen war.

Christian Lindner dagegen hatte als Jugendlicher stets ein Paket Waschpulver zur Hand. Nur für den Fall, dass 30 Jahre später mal ein Journalist fragen würde, ob er in seiner Jugend mal ein Paket Waschpulver ins Freibad geschüttet hat. Der Lindner ist auf alles vorbereitet. Als der seinen Masterplan schrieb, da war er fünf.

Milchbrötchen vs. Street Credibility

Wenn Politiker mit Milchbrötchen-Syndrom an ihrer Street Credibility arbeiten, klingt das immer wie ein Streich aus einem Theo-Lingen-Film. Diese Strolche, zwinkerzwinker! Christian Wulff erzählte gern, wie er damals mit der Lederjacke auf dem Mofa ... aber das war so peinlich, das wollen wir nicht wiederholen. Wulff hat dann später doch noch die Wahrheit gesagt: “Ich bleibe abends gern zu Hause und trinke ein Glas Saft.“

Und wenn nichts von seiner Präsidentschaft bleibt – dieser Satz hat Bestand. Und jetzt verkrieche ich mich in einer harzigen Baumhöhle, bis dieser Wahlkampf vorbei ist. Schönes Wochenende!

Von Imre Grimm

Panorama Harngedränge mit Uwe Janssen - Verhandeln unter Druck

Es heißt ja, man solle – besonders im Sommer, falls denn einer stattfindet – möglichst viel trinken. Eine Empfehlung, die angesichts der daraus folgenden zusätzlichen Einnahmequelle für Restaurants eigentlich nur von der Gastronomielobby kommen kann – und nein, es geht hier nicht um Getränkepreise.

08.09.2017

Ein Rekord-Erbeben der Stärke 8,2 hat die Menschen in Mexiko im Schlaf überrascht und mehr als 30 Todesopfer gefordert. Dutzende Häuser stürzten ein. Der Präsident spricht von einem „Jahrhundertbeben“.

08.09.2017

Auf Oskar Lafontaine ist Verlass. Das sagte zumindest seine Partnerin Sahra Wagenknecht auf der Bundesleserkonferenz des RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Das Privatleben mit dem Saar-Linken sei ihre Kraftquelle, so Wagenknecht weiter.

08.09.2017