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Panorama Schwangere Meghan: Wie gefährlich ist die Reise ins Zika-Virus-Gebiet?
Nachrichten Panorama Schwangere Meghan: Wie gefährlich ist die Reise ins Zika-Virus-Gebiet?
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14:08 15.10.2018
Prinz Harry ist mit seiner Frau Meghan auf Reisen. Quelle: imago
London

Prinz Harry und Meghan haben auf ihrer derzeitigen Auslandsreise in den nächsten Tages ein strammes Programm zu absolvieren: Binnen 16 Tagen sind in Australien, Fidschi, Tonga und Neuseeland 76 Termine vorgesehen. Anstrengend – insbesondere für Herzogin Meghan, die im Frühjahr ihr erstes Kind erwartet. Und ganz ohne Risiko scheint die Reise nicht zu sein, denn das royale Paar fliegt auch in Gebiete, in denen es die Zika-Infektion gibt. Das Virus wird meist von Mücken übertragen. Wer gestochen wird, kann Hautausschlag, Muskelschmerzen, Bindehautentzündung und manchmal Fieber bekommen. Im Vergleich zu anderen tropischen, mücken­übertragenden Erkrankungen werden diese aber als milder ausge­prägt beschrieben.

Auswärtiges Amt warnt Schwangere vor Reisen nach Togo

Für Schwangere kann eine Infektion dagegen sehr gefährlich werden, weil sich das Virus auf das ungeborene Kind übertragen kann. Studien weisen darauf hin, dass eine Infektion mit dem Zika-Virus in der Schwangerschaft beim Fötus zu Fehlbildungen des Gehirns führen kann (pränatale Mikrozephalie – relativ kleiner Kopfumfang bei Neugeborenen, häufig einhergehend mit geistiger Behinderung). Außerdem werden weitere neurologische Auffälligkeiten, Fehlbildungen wie Plazentainsuffizienz und intrauterine Wachstumsretardierung bis hin zum Tod des Fötus mit der Infektion in Verbindung gebracht. Daher empfehlen das Auswärtige Amt und die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin (DTG) in Abstimmung mit dem Robert-Koch-Institut Schwangeren, von einer Reise in Zika-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen.

Die einen lassen sich mit dem Nachwuchs etwas mehr Zeit, die anderen können es gar nicht abwarten: die europäischen Königshäuser können sich über fehlenden Nachwuchs nicht beklagen. Sehen Sie hier die Bilder der kleinen Prinzen und Prinzessinen.

Harry und Meghan sollen sich vorher medizinischen Rat geholt haben

Aus royalen Kreisen in London verlautete am Montag, dass sich Meghan und Harry im Vorfeld ihrer Reise medizinischen Rat bezüglich des Zika-Virus geholt hätten und die Reise für unbedenklich halten. Derzeit ist es tatsächlich so, dass weder in Tonga noch auf den Fidschis aktuell neue Erkrankungsfälle dokumentiert werden. Allerdings kann das Übertragungsrisiko dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.

Von RND/hma

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