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Panorama Selbstmordgedanken – Schauspieler Jan Fedder über seine härteste Zeit
Nachrichten Panorama Selbstmordgedanken – Schauspieler Jan Fedder über seine härteste Zeit
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13:34 01.11.2018
Jan Fedder spricht im NDR über seine harten letzten Monate. Quelle: NDR/Screenshot
Hamburg

Letztes Jahr „war scheiße!“. Immer geradeaus, immer frei Schnauze – so kennt man Schauspieler Jan Fedder. Und so gibt er sich auch in der NDR-Sendung „DAS!“ auf dem roten Sofa von Moderatorin Bettina Tietjen. Mit seiner Kodderschnauze versucht er über den Ernst der Lage hinwegzutäuschen. Doch der Schauspieler hat harte Monate hinter sich.

Selbstmordgedanken, Krebs, Rollstuhl – im NDR spricht Fedder von seiner Leidenszeit. „Zehn Monate in so ’ner Reha ist dann schon scheiße langweilig.“ Der Schauspieler erzählt, wie er im Krankenhaus trotz Gitters aus dem Bett fiel. „Da war dann ’ne dicke Beule und Gehirnerschütterung. Da hatte ich schon den Gedanken: Springe ich jetzt aus dem Fenster oder nicht?“, sagt Fedder über die harte Zeit. Damals wollte er einfach nur seine Ruhe haben. Doch der 63-Jährige ließ sich nicht unterkriegen: „Dann kommt der Alte wieder und dann ist wieder Stimmung im Saal.“

„Das Leben bringt viel Spaß“

Die schlimmste Zeit habe er inzwischen hinter sich, es gehe ihm besser. „Gehen ist noch nicht so er Oberhit. Also im Rollstuhl geht es schneller und auch besser. Wir arbeiten daran“, so Fedder. Doch der Großstadtrevier-Darsteller bleibt optimistisch. „Ich wollte früher nur 50 werden, wollte mich bis 50 zu Tode gesoffen haben. Und jetzt mache ich schon 50 Jahre diesen Quatsch, den man Leben nennt und das nicht zu wenig. Und das bringt viel Spaß.“

Haben Sie Suizidgedanken? Dann wenden Sie sich bitte an folgende Rufnummern:

Telefon-Hotline (kostenfrei, 24 h), auch Auskunft über lokale Hilfsdienste:

0800 – 111 0 111 (ev.)

0800 – 111 0 222 (rk.)

0800 – 111 0 333 (für Kinder / Jugendliche)

Email: unter www.telefonseelsorge.de

Von RND/mat

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