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Panorama Sturmtief „Franz“ bringt schwere Böen und Glätte – Bahn warnt vor Beeinträchtigungen
Nachrichten Panorama Sturmtief „Franz“ bringt schwere Böen und Glätte – Bahn warnt vor Beeinträchtigungen
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17:52 13.03.2019
Orkantief „Eberhard“ ist gerade erst über Deutschland gefegt, jetzt kommt „Franz. Quelle: imago
Offenbach

Erneut wird es sehr windig in Deutschland. Sturmtief „Franz“ mit Kern über der Nordsee ziehe bis zum Abend weiter nach Dänemark, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch in Offenbach mit. Vor allem im Nordwesten seien deshalb Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 85 Stundenkilometer möglich. Bundesweit könnten diese vereinzelt auch stärker ausfallen und bis zu 100 Stundenkilometer erreichen. Auf dem Brocken kann es in Orkanstärke wehen.

Hinzu kommen der Vorhersage zufolge an diesem Mittwoch oberhalb von 600 bis 800 Metern etwas Neuschnee und Straßenglätte. Im Norden und Westen – später auch in der Mitte Deutschlands – kann es blitzen und donnern, dabei sind einzelne orkanartige Böen nicht ausgeschlossen, wie der DWD erklärte. Die Höchsttemperaturen liegen demnach zwischen sechs und elf Grad. Auch für den Donnerstag sagte der Wetterdienst für höhere Lagen noch starken Wind voraus.

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Bahnkunden sollen sich rechtzeitig informieren

Die Bahn warnt wegen des Sturmtiefs „Franz“ vor Beeinträchtigungen im Zugverkehr in Nordrhein-Westfalen. „Bitte informiert euch rechtzeitig vor Fahrtantritt über eure Verbindung auf bahn.de oder im DB Navigator“, teilte die Deutsche Bahn am Mittwoch auf Twitter mit. Betroffen könnten demnach S-Bahnlinien und der Regionalverkehr sein. Am Morgen gab es sturmbedingt aber noch „keine größeren Störungen in NRW“, sagte ein Sprecher. Dennoch sollten sich Reisende informieren, ob ihr Zug fährt.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) kann es am Mittwoch NRW-weit zu Sturmböen kommen. Windböen zwischen 70 und 85 Kilometern pro Stunde seien möglich. Im Bergland rechnet der DWD mit schweren Böen von bis zu 100 Kilometern pro Stunde. Dazu soll es vielerorts gewittern. „Wir erwarten kräftige Schauer“, sagte eine Meteorologin. „Es ist aber schwächer als das, was wir am Sonntag hatten.“ Das Sturmtief soll sich bis zum Abend wieder beruhigt haben.

Von RND/dpa