Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Panorama Tests auf Weihnachtsmärkten: Schwermetalle im Glühwein
Nachrichten Panorama Tests auf Weihnachtsmärkten: Schwermetalle im Glühwein
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:54 14.12.2018
Vier Frauen stoßen auf einem Weihnachtsmarkt mit Glühwein an. Quelle: Patrick Seeger/dpa
Stuttgart

Das Verbraucherschutzministerium in Baden-Württemberg hat zuletzt verstärkt Glühwein, Punsch und Weihnachtsbier in den Fokus genommen – und dabei fünf von 42 untersuchten Heißgetränken beanstandet. Grund war demnach ein erhöhter Gehalt an Schwermetallen wie Blei und Zinn, die meist von der Erhitzung in Gefäßen wie Kupferkesseln und Zinnwannen kommen. Diese Geräte wurden den Angaben zufolge daraufhin stillgelegt.

Das Ministerium betonte: „Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass bei der überwiegenden Anzahl der Stände geeignete Gerätschaften verwendet werden.“ Bei Durchlauferhitzern aus Edelstahl würden zum Beispiel keine Schwermetalle an das erhitzte Getränk abgegeben. Schlechter sehe es dagegen bei Metallgefäßen und rustikalen „Antiquitäten“ wie Zinnwannen oder Kupferkesseln aus: Hier seien die Oberflächen, die mit den Getränken in Kontakt kommen, oftmals nicht lebensmitteltauglich.

Bei den Alternativen zum Glühwein gebe es dagegen Erfreuliches zu berichten: „Punschgetränke und Weihnachts- bzw. Festbiere waren bis auf marginale Kennzeichnungsmängel unauffällig“, wird Verbraucherschutzminister Peter Hauk in der Mitteilung zitiert.

Von RND/dpa