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Panorama Wanderer fackelt Wald ab
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18:11 01.01.2017
Hilfe aus der Luft: ein Helikopter bringt Wasser zur Brandstelle. Quelle: dpa
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Kochel am See

Ein Wanderer entzündet ein Feuer, möglicherweise um nach einem Sturz und einer Verletzung auf sich aufmerksam machen. Die Flammen geraten außer Kontrolle, schließlich brennt fast ein ganzer Berg. Rund 100 Brandbekämpfer sind im Einsatz, auch mit Löschhubschraubern.

Ein Bergsteiger hat am oberbayerischen Jochberg im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen einen Flächenbrand ausgelöst. Rund hundert Hektar Wald und Wiese standen am Sonntag in Flammen, die Löscharbeiten könnten nach Angaben des Landratsamtes noch Tage dauern. „Ich glaube, alles was einen Schlauch hat, ist vor Ort“, berichtete ein Polizeisprecher. „Noch am Vormittag war der Rauch schon von rund zehn Kilometern aus zu sehen.“ Mehr als 100 Feuerwehrkräfte versuchten, die Flammen zu bekämpfen, auch waren sieben Hubschrauber im Einsatz, die Löschwasser aus dem Kochelsee und dem Walchensee entnahmen und über den Flammen abwarfen.

32-jähriger Münchner entzündet Lagerfeuer

Verantwortlich für das Großfeuer ist laut Polizei ein 32-jähriger Münchner, der zur Silvesternacht mit einem 36 Jahre alten Kumpel auf den Berg geklettert war, um dort den Jahreswechsel zu feiern. Kurz nach Mitternacht stürzte der 32-Jährige aus zunächst unbekannter Ursache etwa 100 Meter ab, brach sich ein Bein und rief mit seinem Handy um Hilfe.

Die Polizei geht davon aus, dass die Männer ein Lagerfeuer entzündet hatten. Ob dieses als Signalfeuer gedacht war, um auf den Verletzten aufmerksam zu machen, sei Gegenstand der Ermittlungen. Das Feuer geriet jedenfalls außer Kontrolle und setzte den Berg in Brand. Der Mann wurde von der Bergwacht geborgen und ins Krankenhaus gebracht.

Für die Löschtrupps am Boden sei die Arbeit aufgrund des steilen Geländes besonders schwierig, heißt es vom Landratsamt. Die Bergwacht stellte den Feuerwehrmännern Absturzsicherungen zur Verfügung.

Von RND/dpa

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