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Panorama Wegen Kinderpornos: Klinik trennt sich von Mitarbeiter
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11:50 13.03.2019
Trennte sich von einem Mitarbeiter: das Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen in Trier. Quelle: Thomas Frey/dpa
Trier

Das Trierer Klinikum Mutterhaus hat sich von einem Mitarbeiter getrennt, gegen den wegen Besitzes kinderpornografischer Schriften ermittelt wird. Der Mitarbeiter habe das Klinikum selbst über ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft informiert, teilte die Sprecherin der Klinik am Mittwoch mit.

Mitarbeiter hatte Klinik selbst informiert

Noch am selben Tag sei das Arbeitsverhältnis mit ihm einvernehmlich beendet worden. „Er ist seitdem nicht mehr im Haus gewesen“, sagte die Sprecherin. Zuvor hatte die Zeitung „Trierischer Volksfreund“ über den Fall berichtet.

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Die Trennung von dem Mitarbeiter sei in den vergangenen Tagen geschehen, sagte die Sprecherin. Es gebe keine Anhaltspunkte dafür, dass sich der Mitarbeiter bei der Ausübung seines Berufes strafbar gemacht habe. Nach Kenntnis der Klinik hat es einen solchen Fall bei Mitarbeitern des Mutterhauses noch nicht gegeben.

„Null-Toleranz-Politik“ des Klinikums

Das Klinikum verfolge eine „Null-Toleranz-Politik“ und ahnde in diesem Sinne bewusstes, rechtswidriges Fehlverhalten und Verstöße gegen interne Richtlinien konsequent. Dabei werde keine Rücksicht auf Rang und Position der handelnden Personen genommen, hieß es.

Nähere Angaben zu den im Raum stehenden Vorwürfen lagen zunächst nicht vor. Auch über den Mitarbeiter konnte die Klinik aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht mehr sagen.

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Von RND/dpa

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