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Panorama Wegen Krebserkrankung: Tim Lobinger bekommt keinen Handyvertrag
Nachrichten Panorama Wegen Krebserkrankung: Tim Lobinger bekommt keinen Handyvertrag
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13:00 04.10.2018
Ex-Stabhochspringer Tim Lobinger wurde ein neuer Handyvertrag verweigert, weil er an Leukämie erkrankt ist. Quelle: picture alliance
Leipzig

Der frühere Weltklasse-Stabhochspringer Tim Lobinger hat nach eigener Aussage wegen seiner Krebserkrankung keinen neuen Handyvertrag bekommen. „Mit der Begründung, ich könne die Mindestlaufzeit aufgrund meiner Erkrankung ja wohl nicht erfüllen“, so Lobinger in der „Bunten“. Er hatte sich für einen Tarif mit einer Laufzeit von 24 Monaten interessiert.

Lobinger, der bis Sommer 2016 als Athletiktrainer des Fußballvereins RB Leipzig arbeitete, leidet seit März 2017 an akuter Leukämie. Er hat fünf Chemotherapien, eine Stammzellentransplantation und Bestrahlungen hinter sich. Lobinger habe kein Problem damit, öffentlich über seine Erkrankung zu reden. Diese gehöre zu seinem Leben und er versuche, jeden Tag positiv damit zu leben. „Aber die Sache mit dem Handyvertrag fand ich schon krass“, so der 46-Jährige.

Aufgeben ist für Tim Lobinger keine Option

Derzeit fühle er sich „gut“. Allerdings sei der Krebs noch immer in seinem Körper. „Man findet unter dem Mikroskop immer noch Krebszellen. Ich habe diese akute Form der Leukämie, die nicht damit zufrieden ist zu chillen, sondern immer neue Zellen befallen und töten will.“

Trotz der schweren Krankheit und der kräftezehrenden Behandlung denkt der ehemalige Spitzensportler nicht ans Aufgeben. „Ich will diesen Kampf gewinnen. Natürlich weine ich mal oder liege nachts wach, weil ich mir Sorgen um die Familie mache.“ Sein älterer Sohn habe im Sommer das Abitur gemacht, seine Tochter arbeite bereits als Unternehmensberaterin. Sein dreijähriger Sohn wisse, dass sein Vater krank ist. „Natürlich möchte ich auch seine Einschulung miterleben“, so Lobinger.

Von RND/mat

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